altDen Eisbären Regensburg ist ein wahrer Quantensprung gelungen. Die starke Zusammenarbeit mit der REWAG wird ausgebaut und verleiht den Kufencracks noch mehr Kraft.

Zum ersten Mal ist es gelungen, einen Diamant-Partner zu gewinnen und mit der REWAG wurde der Eisbären-Hauptsponsor aus der Vergangenheit Teil dieses Meilensteins. Ohne das Engagement des langjährigen Partners wäre Eishockey auf diesem Niveau in der Domstadt nicht darstellbar. Deshalb gilt der REWAG weiterhin der größtmögliche Dank, denn nicht nur in guten, sondern auch in schlechten Zeiten war der Hauptsponsor stets an der Seite des Eishockeysports in Regensburg.

"Die Eisbären leisten engagierte Arbeit und stehen unmittelbar vor dem Beginn einer hoffentlich erfolgreichen Saison. Für uns ist die Kooperation mit diesem energiegeladenen Verein und die angenehme Zusammenarbeit mit dem Team stimmig, deshalb haben wir das Sponsoring weiter ausgebaut", betont REWAG-Vorstandsvorsitzender Olaf Hermes. Die REWAG unterstützt das Profi-Eishockey seit vielen Jahren und hat ihm auch beim Wiederaufbau in den letzten Jahren kräftig geholfen. "Die positive Entwicklung freut uns und bestätigt unser nachhaltiges Engagement", so Hermes. Das Unternehmen unterstützt schon immer den Sport in der Region. Ein Engagement, das wichtig für die Entwicklung der Region und des gesamten Freizeit- und Profisports ist.

"Eishockey und Regensburg gehören einfach zusammen, das weiß auch die REWAG. Der Sport verbindet verbindet Energie und Dynamik gleichzeitig mit Tradition und Charme. Deshalb passen die Eisbären und die REWAG auch so perfekt zusammen. Wir sind stolz, solch einen großen Partner an unserer Seite zu wissen und freuen uns weiterhin auf ein gutes Zusammenspiel in der Zukunft. Gemeinsam tun wir Gutes für Regensburg und haben jeweils ein hohen Anspruch an unsere Arbeit und bieten gemeinsam eine attraktive Partnerschaft mit einem sportlich attraktiven Produkt an", so Eisbären- Geschäfsführer Stefan Liebergesell.
altEs war ein gebrauchtes Wochenende für die Schützlinge von Peppi Heiß. Nach einem 1:3 am Samstag in Deggendorf gab es nur 24 Stunden später ein 0:3 in Waldkraiburg.

Die Domstädter hatten sich für die letzten beiden Partien so viel vorgenommen und wollten wieder durch ihre Geradlinigkeit überzeugen. Jedoch zeigte sich wie schon in Deggendorf, dass die Ligakonkurrenz ebenfalls auf einem hohen Level agiert und die sich ergebenden Chancen eiskalt nutzt.

Personell konnten die Regensburg aus dem Vollen schöpfen. Im Vergleich zum Samstag stand diesmal Jakub Urbisch für Peter Holmgren im Eisbären-Kasten. Die Reihen blieben unverändert, lediglich Sebastian Alt schied in der 5. Spielminute bereits verletzungsbedingt aus und wurde aus Sicherheitsgründen geschont und die Oberpfälzer starteten erneut gut in die Partie. Waldkraiburg musste auf zahlreiche Akteure verzichten und stellte sich deshalb mit seinem Rumpfkader erst einmal hinten rein. Die Eisbären kombinierten sich durch die gegnerischen Abwehrreihen, hatten beste Chancen, allerdings war immer bei Löwen-Keeper Korbinian Sertl Schluss. Außerdem war auffällig, dass die Qualität der Schüsse nicht die Beste war und somit viele Möglichkeiten nicht den erwünschten Ertrag brachten.

Nach der ersten Pause zeigte sich dasselbe Bild. Die Hausherren waren auf eine geordnete Defensive bedacht und die Gäste suchten weiterhin ein Rezept, um in Führung zu gehen. Jason Pinizzotto hatte in der 23. Spielminute nicht als einziger die dicke Chance, die Führung zu erzielen, allerdings reagierte Sertl glänzend und bewahrte seine Teamkollegen vor einem Rückstand. Die bedankten sich mit einem Doppelschlag und ließen die knapp 400 Zuschauer in Waldkraiburg jubeln. Erst traf Michael Trox per Direktabnahme (24.), danach drückte Brent Norris die Scheibe über die Linie (25.) und schon stand es 2:0. Die Hausherren-Akteure von Sergej Hatkevich spielten danach die Zeit clever runter und retteten den Vorsprung in die zweite Pause.

Manch einer fragte sich, ob in der Eisbären-Zone überhaupt das Eis aufbereitet werden müsste, denn trotz des Rückstandes hatten die Gäste mehr Spielanteile und gaben den Ton an. Jedoch fehlte ihnen wie schon in Deggendorf die Kaltschnäuzigkeit und es machte den Anschein, als hätte man nochmal 60 Minuten spielen können und es wäre wieder keine Scheibe ins Tor gegangen. So war es nicht verwunderlich, dass die Domstädter einige dumme Strafen zogen und dann nochmal einen Treffer schlucken mussten. Norris traf in Spielminute 48 zum 3:0, als Arnoldas Bosas und Tomas Gulda in der Kühlbox saßen und Eisbären-Goalie Jakub Urbisch zu allem Überfluss auch noch außer Position und somit nicht mehr an die Scheibe kam.

Somit beenden die Eisbären Regensburg die Vorbereitungsphase mit zwei Niederlagen, die viel Aufschluss gegeben haben. Fakt ist: Die Oberpfälzer erspielen sich zahlreiche Chancen, wollen es aber oft zu schön lösen und müssen schleunigst zu ihrem einfachen Spiel zurückfinden. Schon am Freitag startet die Oberliga Süd-Saison mit dem Kracherderby in Landshut. Hierbei brauchen sie zahlreiche Regensburger Schlachtenbummler als Unterstützung und eine harte, intensive Trainingswoche, um erfolgreich zu starten. Das Positive daran ist: Es geht bei Null los, die Cracks werden aus ihren Fehlern lernen und darauf reagieren, denn in der neuen Eisbären-Mannschaft steckt ein sehr guter und vor allem riesiger Charakter.
altAm gestrigen Samstagabend unterlagen die Eisbären in einer zerfahrenen Testpartie mit 1:3 gegen den Deggendorfer SC. Schlüsselpunkt waren die zahlreichen Strafminuten, vor allem im zweiten und dritten Drittel.

Coach Peppi Heiß konnte auf alle Mann zurückgreifen, im Tor vertraute er auf die Dienste von Peter Holmgren. Bei den Gastgebern stand Cody Brenner im Gehäuse. Ex-Regensburger Benedikt Böhm agierte in der ersten Sturmreihe der Niederbayern.

Die Domstädter waren gut in die Partie gestartet und bestimmten in den Anfangsminuten deutlich das Spielgeschehen, verpassten es aber früh in Führung zu gehen. In der 10. Spielminute hatte Benjamin Kronawitter mit einem Alleingang die Führung auf dem Schläger, scheiterte aber an Goalie Cody Brenner. In der 15. Minute waren die Eisbären zum ersten Mal in Überzahl, mussten aber Kyle Gibbons mit einem Break ziehen lassen, der aber über das Tor zielte. In der 17. Spielminute drehte sich dieses Szenario, die Eisbären waren dieses Mal in Unterzahl und hier enteilte Arnoldas Bosas und der konnte Cody Brenner zum 0:1-Führungstreffer überwinden.

Im zweiten Abschnitt gab es deutlich mehr hochkarätige Chancen auf beiden Seiten zu sehen. Zweimal überstanden die Eisbären eine Unterzahlsituation zwar schadlos, brachten aber die Niederbayern damit wieder besser ins Spiel. Nach gut der Hälfte des Spiels trafen die Gastgeber dann zum Ausgleich. Ales Jirik ließ Peter Holmgren keine Chance und stellte auf 1:1. Kurz darauf stand Yannik Baier völlig allein im Slot, zielte aber über das Tor. In der Folge überstanden die Regensburger noch zwei Unterzahlsituationen und somit gingen beide Teams mit dem 1:1-Unentschieden in die Kabinen.

Der letzte Abschnitt war geprägt von zahlreichen Strafzeiten gegen die Eisbären aufgrund einer sehr kleinlichen Regelauslegung von Schiedsrichter Oberdörfer. Nach einer überstandenen Strafzeit aus dem zweiten Drittel von Arnoldas Bosas waren die Domstädter gerade wieder komplett, als Kyle Gibbons seine Farben doch in Führung schießen konnte. Doch die nächste Strafe gegen die Eisbären ließ nicht lange auf sich warten. Xaver Tippmann saß auf der Strafbank als Curtis Leinweber zu viel Zeit und Platz bekam und sich die Ecke zum 3:1 aussuchen konnte. Wiederrum nur kurze Zeit später sahen sich die Gäste einer drei gegen fünf Unterzahlsituation ausgesetzt. Mit Glück und Geschick konnten die knapp zwei Minuten mit zwei Mann weniger aber überstanden werden. Kaum waren die Eisbären komplett, schickte Schiedsrichter Oberdörfer Jason Pinizzotto wegen Reklamierens für zehn Minuten auf die Sünderbank. Das Spiel flachte jetzt merklich ab, zudem waren viele Stockfehler fortan auf dem Eis zu sehen. Zweimal durften die Eisbären noch im Powerplay agieren, konnten aber keine Akzente mehr setzen. Die letzten zwei Spielminuten mussten die Mannen von Peppi Heiß erneut mit zwei Spielern weniger bestreiten. Letztlich konnten die Gäste diese Situation aber nochmals überstehen.

Am Ende steht eine verschmerzliche 1:3-Niederlage in Deggendorf, bei der die Eisbären knapp ein ganzes Drittel mit einem Mann weniger bestreiten mussten.

In wenigen Stunden steigt dann schon das letzte Testspiel beim EHC Waldkraiburg. Vergangenen Sonntag konnten die Eisbären die Löwen Waldkraiburg nach einem 1:3 noch mit 4:3 besiegen. Auch heute stehen Coach Peppi Heiß alle Mann zur Verfügung. Im Tor wird heute, wie bereits vorher kommuniziert, Jakub Urbisch stehen.

Spielbeginn in Waldkraiburg ist um 17:15. Unter www.eisbaeren-liveticker steht auch heute wieder ein Liveticker für alle Fans zur Verfügung.
altAm heutigen, ungewohnten Samstagnachmittag gastieren die Eisbären Regensburg beim Lokalrivalen Deggendorfer SC zur vorletzten Standortbestimmung vor dem Start des Punktspielbetriebs. Spielbeginn in Deggendorf ist bereits um 17.00 Uhr.

Bei den Eisbären dürfte sich keine Veränderung in der Aufstellung ergeben. Die Mannen von Peppi Heiß sind vollzählig, auch Philipp Vogel wird heute wieder mit von der Partie sein. Die Einsätze im Tor der Eisbären werden sich an diesem Wochenende Jakub Urbisch und Peter Holmgren vorrausichtlich wieder teilen.

Beim Deggendorfer SC wurde im Sommer gewaltig aufgerüstet. Neue Nummer Eins im Tor der Deggendorfer ist der Ex-Regensburger Cody Brenner. Namhafte Neuzugänge wie Ales Jirik, Milos Vavrusa und Robert Peleikis lassen die Niederbayern von einem Platz unter den ersten Vier träumen. Mit Benedikt Böhm hat sich ein weiterer Ex-Regensburger dem Team von John Sicinski angeschlossen und dieser agierte bisher mit den Kontigentspielern Kyle Gibbons und Curtis Leinweber in der ersten Reihe des DSC.

Die bisherigen Vorbereitungsspiele des DSC lassen aufhorchen. Unter anderem gab es einen 6:5-Sieg nach Penaltyschießen gegen die Starbulls Rosenheim oder einen deutlichen Auswärtssieg beim Aufsteiger TEV Miesbach. Ebenso konnte Nord-Oberligist Leipzig zweimal in der Verlängerung bezwungen werden.

Heute dürfte es also für beide Teams sechs Tage vor Ligastart um eine echte Standortbestimmung gehen. Für alle Fans, die heute nicht nach Deggendorf reisen, steht unter www.eisbaeren-liveticker.de wie gewohnt der Liveticker zur Verfügung.
altEs war wahrlich keine leichte Aufgabe für die Eisbären am Sonntagabend im letzten Vorbereitungsheimspiel gegen Ligakonkurrent Waldkraiburg. Erst durch eine gewaltige Leistungssteigerung im Schlussdrittel konnten sich die Eisbären letztlich einen knappen 4:3 Sieg sichern.

Die Domstädter veränderten ihr Aufgebot gegenüber Freitag auf zwei Positionen. Für Jakub Urbisch durfte wieder Peter Holmgren zwischen den Pfosten stehen. In der Verteidigung mussten die Eisbären auf Philipp Vogel verzichten, der dieses Wochenende mit der DNL-Mannschaft in Krefeld weilte. Jason Pinizzotto, der das Spiel in Pfaffenhofen vorzeitig beenden musste, war wieder mit von der Partie.

Die Löwen aus Waldkraiburg mussten auf den verletzten Ludwig Synowiec sowie auf Maximilian Kaltenhauser und Michael Trox verzichten. Im Gäste-Tor stand Korbinian Sertl.

Im ersten Abschnitt zeigten die Löwen, dass mit ihnen vor allem im Powerplay zu rechnen ist. Sowohl bei der ersten Strafzeit gegen Leopold Tausch, als auch bei der nächsten Strafe gegen Jason Pinizzotto bewiesen sich die Gäste als äußerst effektiv. Die Tore zur 2:0-Führung erzielten hierbei Tomas Vrba, in der 7. Spielminute und Thomas Rott in der 15. Spielminute. Doch die Eisbären konnten schnell antworten. Erst vergaben Benjamin Kronawitter und Peter Flache überhastet eine gute Gelegenheit aber Korbinian Sertl musste im Anschluss einen Schuss von Jason Pinizzotto durch die Beine passieren lassen. Durch dieses Tor bekamen die Gastgeber Aufwind, wollten aber scheinbar zu viel und ließen Gäste-Kontingentspieler Brent Norris durchbrechen, der in der 19. Spielminute eiskalt auf 1:3 stellen konnte.

Das zweite Drittel war weniger ereignisreich, als der erste Abschnitt. Die Eisbären zeigten sich nun spielbestimmend, konnten aber keinen Torerfolg für sich verbuchen. Ein Grund hierfür war Gästegoalie Korbinian Sertl, der unter anderem Großchancen von Nikola Gajovsky und Jason Pinizzotto vereiteln konnte.

Trainer Peppi Heiß schien seinen Mannen in der zweiten Pause die richtigen Worte mit auf den Weg gegeben zu haben. Die Domstädter präsentierten sich im Schlussabschnitt wie ausgewechselt, wirbelten regelrecht die Waldkraiburger Defensive durcheinander. Allen voran die erste Reihe der Eisbären bekamen die Gäste nicht mehr in den Griff. Kurz nach Wiederbeginn verkürzte Arnoldas Bosas nach traumhafter Vorarbeit seiner Reihenkollegen Nikola Gajovsky und Lukas Heger auf 2:3. Nur kurze Zeit später war die Nummer 69 zur Stelle, indem er Korbinian Sertl in der 45. Minute zum Ausgleich verlud. Gästecoach Sergej Hatkevitch nahm sofort eine Auszeit, um seine Jungs wieder zu ordnen. Diese Maßnahme fruchtete aber nicht wie gewünscht, denn die Defensive der Gäste war weiterhin unter Dauerdruck. Mit Glück und Geschick konnten die Gäste den Gleichstand aber vorerst halten. In der 57. Spielminute wurden die Eisbären für ihren starken Auftritt im Schlussdrittel belohnt. Arnoldas Bosas besorgte mit einem Gewaltschuss, wiederrum auf Vorarbeit von Nikola Gajovsky und Lukas Heger, die erste Führung des Abends für die Gastgeber. Kurz danach bekam Brent Norris mit seinem zweiten Alleingang des Abends die Möglichkeit, das Spiel nochmals auszugleichen, aber dieses Mal konnte das Duell Peter Holmgren für sich entscheiden. Waldkraiburg versuchte nochmal alles, nahm 30 Sekunden vor dem Ende auch noch Korbinian Sertl für einen sechsten Feldspieler vom Eis, konnte aber den Ausgleich nicht mehr erzwingen.

Somit gewinnen die Eisbären ihren letzten Heimauftritt der diesjährigen Vorbereitung gegen die Löwen Waldkraiburg am Ende dann doch noch verdient und können sich nun auf das letzte bevorstehende Testwochenende mit den Auswärtsspielen gegen Deggendorf und Waldkraiburg vorbereiten.