altAb heute habt ihr die Möglichkeit ein original getragenes Heimtrikot zu ergattern. Der erste Schwung wurde bereits bei den letzten Heimspielen am Fanstand versteigert, die noch vorhandenen Trikots findet ihr unten in der Liste. Alles was ihr machen müsst ist eine E-Mail mit eurem Gebot sowie Name und Anschrift an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. zu schicken. Das Startgebot liegt bei 75,00 Euro. Die Aktion läuft bis Samstag, den 08. April um 12:00 Uhr.

Viel Erfolg.

Vorhandene Heimtrikots:

35 Leserer
33 ohne Namen
87 Huber
82 Stähle
47 Merka
22 Böhm
10 Wong
97 Endreß
14 Wolsch
78 Schütz
76 Gschmeißner
24 Heger
77 ohne Namen
55 ohne Namen
91 Brunnhuber
44 Vogel
98 Frankenberg
43 Tippmann
25 Gulda
79 Malzer
36 Wachter
59 Mayr
altDer EV Regensburg sieht sich leider in Person von Ivo Stellmann-Zidek gezwungen, auf die Aussagen und Äußerungen von Doug Irwin in der Mittelbayerischen Zeitung vom 21.03.2017 zu reagieren.

"In einem Gespräch am vergangenen Sonntag hat mir Doug Irwin mitgeteilt, dass er den EV Regensburg verlassen wird. Ich habe mich bei ihm für die Arbeit der letzten drei Jahre bedankt und wir sind im Guten auseinander gegangen. Aus meiner Sicht gebührt es der Anstand, eventuelle Meinungsverschiedenheiten oder Defizite während der Zusammenarbeit intern anzusprechen und zu lösen und nicht erst nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses über die Medien. Hier die Punkte, die ich richtigstellen möchte:

- Doug Irwin wurde zu keinem Zeitpunkt die Autorität entzogen. Im Gegenteil, der Club hat seiner sportlichen Kompetenz stets vertraut. In Bezug auf die Zusammenarbeit mit dem SC Riessersee gab es tatsächlich eine Kommunikationspanne, in alle anderen sportlichen Entscheidungen wurde er eingebunden bzw. hat sie maßgeblich getroffen.

- Die Planung der 1. Mannschaft für die Saison 2016/17 erfolgte zusammen mit Doug Irwin, die Verpflichtungen erfolgten nach seinen Wünschen.

- Die Entscheidungen über Spielerabgänge (Jeff Smith, Mark Dunlop, Svatopluk Merka) wurden von ihm getroffen.

- Die Entscheidungen über neue Spieler (Adam Stuart und danach Brandon Wong) hat er allein für sich beansprucht. Im Fall Wong drängte er trotz anderslautender Ratschläge darauf, ihn schnellstens zu verpflichten.

- Spieler, die Interesse hatten, bei uns zu spielen (Milan Kostourek, Michael Dorr, Robin Deuschl) hat er abgelehnt.

- Ich möchte zudem betonen, dass sich Doug Irwin von Mai bis Juli im Ausland aufhielt und für uns nicht bzw. nur schwer erreichbar war. Die Arbeit der Verpflichtungen und Verhandlungen mit den Spielern hat er dem Club überlassen.

- Da Doug Irwin für mich absoluter Experte in sportlichen Angelegenheiten ist, sehe ich als sein Arbeitgeber es nicht als meine Aufgabe an, mich in seine Entscheidungen einzumischen. Von mir wurde lediglich der finanzielle Rahmen vorgegeben.

- Im Fall Nikola Gajovsky wurde ich nie gebeten, aktiv zu werden. Im Fall Vitali Stähle hat sich Irwin an mich gewandt. Daraufhin gab es ein klärendes Gespräch zwischen Stähle, Irwin und mir.

- Nach der heftigen Kritik von Seiten der Fans und der Forderung nach der Entlassung des Trainers infolge der Niederlage im dritten Playoff-Spiel gegen Sonthofen, habe ich eine Suspendierung in Betracht gezogen. Ich führte intern etliche intensive Gespräche, um mir fachlichen Rat zu holen. Bei einem schließlich sehr guten Gespräch mit Doug Irwin stärkte ich ihm den Rücken und schenkte ihm mein Vertrauen.

- Ich war während der ganzen Saison jederzeit für Gespräche mit Doug Irwin erreichbar. Wir liefen uns mehrmals in der Woche in der Arena über den Weg. Er hätte mich jederzeit ansprechen können.

- Doug Irwin wurde als Trainer der 1. Mannschaft eingestellt. Moral, Motivation und den Zusammenhalt der Mannschaft herzustellen, ist seine Aufgabe und nicht die des Clubs.

- Ich wehre mich entschieden dagegen, dass Doug Irwin nur für sich in Anspruch nimmt, das Beste für den EVR getan zu haben. Das ist eine Ohrfeige für alle ehrenamtlichen Mitarbeiter im Verein.

Zum Schluss möchte ich noch einmal ausdrücklich um Geduld bitten und uns noch etwas Zeit für eine Analyse der vergangenen Saison zu geben. Wir arbeiten alle weiter mit Hochdruck an der Aufarbeitung der alten und Vorbereitung der neuen Saison. Sobald es relevante Neuigkeiten gibt, werde ich mich an die Öffentlichkeit wenden.

Mit sportlichen Grüßen

Ivo Stellmann-Zidek"
altUnmittelbar nach Saisonende hat sich der Eishockey-Oberligist mit seinem Trainer darauf verständigt, den auslaufenden Vertrag nicht zu verlängern. Somit endet nach drei Jahren die Zusammenarbeit.

Doug Irwin wechselte zur Spielzeit 2014/15 vom EHC Klostersee zum EV Regensburg und läutete fortan eine neue Ära ein. Dank des Irland-Kanadiers stellte sich nach einer voran gegangenen Negativ-Saison endlich wieder sportlicher Erfolg in der Domstadt ein. Irwin gelang es in dieser und auch in der darauf folgenden Saison, jeweils mit seinem Team das Halbfinale zu erreichen. Besonders bitter war aber, dass er und seine Mannen in 2015/16 es nicht schafften, den großen Traum des Aufstiegs in die DEL 2 zu verwirklichen.

Nicht zufrieden konnten der EV Regensburg und auch Doug Irwin mit dem Ausscheiden im Playoff-Achtelfinale gegen den ERC Sonthofen sein. Nach einem Gespräch am gestrigen Sonntag einigten sich beide Parteien darauf, die Zusammenarbeit zu beenden und neue Wege zu gehen. Ein Nachfolger für Irwin steht zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht fest.

Der Eishockey-Oberligist bedankt sich bei Doug Irwin für drei gemeinsame Jahre, in denen vieles bewegt wurde und wünscht ihm und seiner Frau alles Gute auf dem weiteren Karriere- und Lebensweg.

altMit dem Ausscheiden aus den Playoffs ist die Saison für den EV Regensburg leider früher als erhofft beendet. Natürlich hatten wir alle Lust auf Mehr und uns größere Ziele gesetzt. Leider haben die Playoffs im Eishockey ihre eigenen Gesetze. Sport birgt so manche Überraschungen.

Zum Abschluss der Saison 2016/2017 möchte ich mich bei allen bedanken, die maßgeblich daran beteiligt waren, dass Regensburg wieder eine spannende Eiszeit erleben durfte. Danke an das komplette Eishockey-Team und dessen helfendes Umfeld, danke an die Fans für den Rückhalt und die Treue und herzlichen Dank an alle Sponsoren, die mit ihrer großzügigen Unterstützung diese Saison erst möglich gemacht haben und vielen Dank an alle, die mit ihrer starken, meist ehrenamtlichen Hilfe den EVR gefördert haben.

Jetzt gilt es nach vorne zu blicken. Zusammen mit meinem Team werde ich in den nächsten Monaten die vergangene Spielzeit analysieren und ein Resümee für die EVR-Zukunft daraus ziehen. Unsere Energie richtet sich jetzt auf die Vorbereitungen für die neue Saison, mit denen wir ohnehin bereits begonnen haben. Sobald hier Ergebnisse vorliegen, werden wir uns an die Öffentlichkeit wenden.

An dieser Stelle wünsche ich allen Beteiligten eine erholsame Sommerpause!

Ivo Stellmann-Zidek
altDas, wovor alle Regensburger Eishockeyfans Angst hatten, ist eingetreten: Die Kufencracks aus der Domstadt scheiden in der ersten Playoff-Runde aus und gehen viel zu früh in die Sommerpause.

Doug Irwin konnte im Vergleich zur Partie am Dienstag auf dasselbe Aufgebot zurückgreifen, lediglich Peter Holmgren agierte anstelle von Cody Brenner zwischen den Pfosten. Die von Heiko Vogler trainierten Hausherren liefen auch unverändert auf, das angekündigte Comeback von Marc Sill gab es nämlich doch nicht zu sehen.

Begleitet von über 300 mitgereisten Schlachtenbummlern legten die EVR-Cracks vor 1.369 Zuschauern gut los und feuerte mächtig auf ERC-Keeper Patrick Glatzel. Allerdings war es - wie schon die ganze Serie - symptomatisch, dass Fabian Voit in der 5. Spielminute die Gastgeber mit einem absoluten Sonntagsschuss mit 1:0 in Führung brachte. Über das Gestänge fand die Scheibe den Weg ins Tor und Peter Holmgren hätte sich noch so lang machen können, wie er gewollt hätte,d dort bestand kaum eine Chance. Nun musste Regensburg also erneut einem Rückstand nachlaufen und wie schon die ganze Serie über war zu erkennen, dass den Oberpfälzer das Toreschießen ziemlich schwer fällt.

Im zweiten Abschnitt drückten die Gäste weiter und versuchten das Bestmögliche, doch weiterhin hatte Sonthofen immer eine Antwort und stand geordnet in der Defensive. Es war den Domstädtern scheinbar nicht möglich, ein Rezept dagegen zu finden und so kam es, wie es kommen musste: In einem Playoff-Spiel eine Strafe wegen zu vielen Spielern auf dem Eis zu bekommen, rächt sich ziemlich oft und so auch in Minute 32. Vladimir Kames traf dort mit einem Schuss von der blauen Linie, der glücklich an Freund und Feind zum 2:0 in die Maschen ging. Noch dicker kam es in Spielminute 38, als die Gäste sich einen kapitalen Wechselfehler erlaubten und Maximilian Hadraschek ohne Bedrängnis auf 3:0 erhöhen konnte. Der Schock war groß und der Stachel saß tief, aber immerhin gelang Vitali Stähle 15 Sekunden vor der zweiten Pause der 3:1-Anschlusstreffer, welcher noch einmal für Hoffnung sorgte.

Nun musste Regensburg also in den letzten zwanzig Minuten alles in die Waagschale werfen und sie taten es auch, allerdings wieder ohne das nötige Quäntchen Glück. Es fehlte auch die letzte Durchschlagskraft und weiterhin die zündende Idee, sodass die Zeit unerbittlich gegen das Irwin-Team lief. Es dauerte bis kurz vor Ende, bis noch etwas Hektik in die Partie kam. Doug Irwin zog in Minute 58 seine Auszeit und Peter Holmgren vom Eis. Das fruchtete auch, denn Barry Noe traf zum 2:3-Anschluss (59.). Danach agierten aber die Hausherren so intelligent, dass es dem EVR nicht nochmal möglich war, in aussichtsreiche Position zu kommen, sodass das Spiel und die Serie verloren war.

Der Schock über das Ausscheiden ist nur wenige Stunden groß bei Verantwortlichen und Mannschaft. Nun bedarf es einiger Zeit, in der es gilt, die abgelaufene Spielzeit genau zu analysieren. Nach Aufarbeitung der Geschehnisse werden erste Entscheidungen getroffen werden. Der Sommer dauert lang genug, ehe ab kommenden August erneut der EV Regensburg in der Oberliga Süd an den Start gehen wird.