altNach dem 4:0-Auswärtserfolg in Waldkraiburg, wartete auf die Eisbären im Heimspiel gegen den EC Peiting eine deutlich schwerere Aufgabe. Am Ende kassierten die Hausherren eine völlig unnötige 4:2-Niederlage und wieder einmal waren es individuelle Fehler, die für den Punktverlust sorgten. Erneut stand bei den Regensburger Urgestein Jonas Leserer zwischen den Pfosten. Als Backup fungierte erstmals der neuverpflichtete Justin Schrörs.

Die Quittung für die schlechten Heimleistungen der Vergangenheit bekamen die Hausherren bereits vor der Partie zu sehen. Trotz der traditionell gut besuchten Heimspiele rund um die Weihnachtszeit fanden nur 1625 Zuschauer den Weg in die Donau Arena. Nach der Aussprache mit den Fans am Montag schienen die Spieler den Ernst der Lage erkannt zu haben. So gingen die Eisbären in den ersten zwanzig Minuten äußerst couragiert zu Werke und zeigten sich endlich von ihrer kämpferischen Seite. Doch gerade im Spielaufbau wurde deutlich, warum die Peitinger in der Tabelle vor den Regensburgern zu finden sind. Während bei den Gästen die Verteidiger selbst unter Druck immer die richtigen Entscheidungen trafen, verzettelten sich die Regensburger Defensivakteure immer wieder in unnötige Zweikämpfe und brachten sich damit selbst in die Bredouille.

Das Spiel begann für die Regensburger gleich mit einer kalten Dusche. Phillip Wachter versuchte sich mit einem Schlenzer von der blauen Linie und tatsächlich fand die Scheibe den Weg ins Tor (2.). Dann folgte der große Auftritt von Nikola Gajovsky. So ließ der Topscorer der Eisbären seine Klasse aufblitzen und drehte mit einem Doppelpack die Partie (6./13.). Ein Fehler von EVR-Verteidiger Alexander Eckl stoppte dann allerdings den Regensburger Offensivdrang und Florian Stauder musste nach Zuspiel von Ty Morris nur noch einschieben (14.).

Der zweite Abschnitt dürfte Regensburgs Trainer Peppi Heiß dagegen nicht gefallen haben. In der 29. Minute war es nämlich Eisbären-Stürmer Lukas Heger, der den Peitingern ein Gastgeschenk servierte. So vertändelte er im eigenen Drittel die Scheibe und wieder war Florian Stauder der Nutznießer der Situation und markierte das 3:2 für die Gäste (29.). Dabei bot der nach seiner Verletzungspause zurückgekehrte Heger bis zu diesem Zeitpunkt eine ansprechende Leistung und wurde in der schon seit längerem in der Kritik stehenden zweiten Sturmformation um Peter Flache und Jason Pinizzotto zum belebenden Element. Die Regensburger bemühten sich in der Folge darum, wieder in die Partie zu finden, doch Zählbares sprang im zweiten Abschnitt nicht mehr heraus.

Auch im letzten Drittel konnten sich die Regensburger keine zwingenden Chancen mehr erarbeiten und immer wieder sorgten die Gäste mit ihren gefährlichen Kontern für höchste Gefahr. Als Peppi Heiß alles auf eine Karte setzte und Jonas Leserer zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis nahm, war es der überragende Gästeverteidiger Brad Miller, der den Puck im leeren Tor versenken konnte (60.).
alt Nach dem souveränen 4:0 Auswärtserfolg in Waldkraiburg möchten die Eisbären im schweren Heimspiel gegen den EC Peiting am heutigen Abend nachlegen und die gute Leistung vom Freitag vergolden.

Es ist bereits das vierte Duell mit den Oberbayern in der aktuellen Saison. Dabei gab es für die Domstädter bereits zwei Niederlagen. Beim letzten Heimspiel unterlagen die Eisbären deutlich mit 4:7. Die Peitinger sind nach wie vor im Powerplay eine Macht und treffen in gut jedem dritten Überzahlspiel. Deshalb sollten die Gastgeber tunlichst den Gang auf die Strafbank vermeiden. Topscorer des ECP sind Ty Morris und Milan Kostourek mit 38 und 37 Scorerpunkten. Die Form der Gäste könnte zudem nicht besser sein. Aus den letzten zehn Partien verließen die Mannen von Sebastian Buchwieser ganze acht Mal das Eis als Sieger. Am Freitag gewann der EC Peiting ungefährdet mit 6:3 gegen den ERC Sonthofen.

Im Aufgebot der Eisbären wird es nur zu kleinen Veränderungen kommen. Lukas Heger wird nach überstandener Verletzung zu seinem ersten Heimauftritt kommen und weiter in der zweiten Reihe neben Peter Flache und Jason Pinizzotto auflaufen. Im Tor erhält weiter Jonas Leserer den Vorzug und wird versuchen erneut seinen Kasten sauber zu halten. Als Backup fungiert zum ersten Mal Neuzugang Justin Schrörs. Nicht mit von der Partie sind weiterhin die Langzeitverletzten Sebastian Wolsch, Leopold Tausch, Franz Mangold, Korbinian Schütz und Peter Holmgren. Wer vom DNL-Team des EV Regensburgs am heutigen Abend mit von der Partie ist, wird sich noch kurzfristig entscheiden.

Das Team um Peter Flache zählt auf die Unterstützung aller Fans und wird alles geben um mit einem Dreier den Anschluss nach oben wiederherzustellen.

Das Spiel in der Donau-Arena beginnt um 18:00 Uhr. Die Abendkasse öffnet ab 16:30 Uhr, an der es auch heute wieder die „Hockeytime“ Stadionzeitung für 2,00€ zu kaufen gibt. Der Vorverkauf läuft online unter www.reservix.de und hier kann sich jeder im Vorfeld bequem sein Ticket buchen. Dabei gibt es, sowohl online als auch an der Abendkasse, die Möglichkeit, beim Kauf eines Kombitickets für das heutige Spiel und das Spiel am 26.12.17 gegen den TEV Miesbach, 20% auf alle Tickets und Kategorien zu sparen. Der Livestream von EisbärenTV startet ab ca. 17:30 Uhr und kann für 5,00€ unter www.sprade.tv gebucht werden. Ebenfalls wird wieder ein Liveticker unter www.eisbaeren-liveticker.de angeboten.
alt Die Eisbären Regensburg feiern mit dem souveränen 4:0 in Waldkraiburg nach drei sieglosen Spielen wieder einen Erfolg. Mit Lukas Heger feierte der erste langzeitverletzte Spieler dabei sein Comeback und kam in der zweiten Reihe neben Jason Pinizzotto und Peter Flache zum Einsatz. Trotzdem mussten die Domstädter mit Leopold Tausch, Franz Mangold, Sebastian Wolsch, Korbinian Schütz und Peter Holmgren auf fünf Stammspieler verzichten. Im Tor bekam erneut Jonas Leserer das Vertrauen von Coach Peppi Heiß. Aus dem DNL-Kader verstärkten Matteo Stöhr und Nico Kroschinski das Aufgebot der Regensburger.

Im ersten Abschnitt waren beide Teams zuerst damit bedacht nicht den ersten Fehler zu machen und zeigten sich äußerst vorsichtig. Eine Strafzeit von Xaver Tippmann überstanden die Gäste äußerst souverän und zeigten hierbei aggressives Forechecking mit dem die Gastgeber ihre Probleme hatten. In der 18. Spielminute eröffnet Goalgetter Arnoldas Bosas das Spiel und traf nach mustergültiger Vorarbeit von Sturmkollege Nikola Gajovsky zum 1:0. In der Folge waren die Gastgeber etwas nervös und mussten kurz vor der Drittelsirene noch eine Strafzeit gegen Ludwig Synowiec hinnehmen.

Eben diese Strafzeit konnten die Eisbären gleich zu Beginn des zweiten Drittels nutzen und stellten abermals durch den Litauer Arnoldas Bosas auf 2:0. Sein Schuss aus dem Handgelenk fand an Freund und Feind vorbei den Weg ins Tor. Das Spiel wurde daraufhin etwas giftiger, was sich in einigen Strafzeiten widerspiegelte. Die Regensburger zeigten sich spielbestimmend, waren aber teils nicht zwingend genug oder scheiterten an dem erneut gut aufgelegten Korbinian Sertl im Löwen-Tor. Auch eine doppelte Unterzahlsituation konnten die Mannen von Peppi Heiß mit aggressiven Penaltykilling schadlos überstehen und dabei sogar noch eine Strafzeit gegen Löwen-Spieler Fabian Kanzelsberger rausholen, der sich nur mit einem Stockschlag gegen die davoneilenden Nikola Gajosvky und Arnoldas Bosas zu helfen wusste. Korbinian Sertl war es dann abermals, der seine Farben im Spiel hielt und gegen Jason Pinizzotto oder Yannik Baier den dritten Einschlag verhinderte.

Zu Beginn des letzten Drittels versuchten die Gastgeber sofort mit einem Treffer den Weg zurück ins Spiel zu finden, scheiterten aber mehrmals am stark aufgelegten Jonas Leserer, der seinem Gegenüber am heutigen Abend in nichts nachstand. Für die Vorentscheidung im Spiel zeigte sich erneut Arnoldas Bosas verantwortlich. Mit dem dritten Treffer des Abends, ebenfalls im Powerplay, schoss er sein Team endgültig auf die Siegerstraße. Eine erneute Unterzahlsituation überstanden die Domstädter abermals souverän und ließen die Löwen zu keiner nennenswerten Chance kommen. In den Schlussminuten kontrollierten die Eisbären das Geschehen auf dem Eis, hätten durch DNL-Spieler Matteo Stöhr fünf Minuten vor dem Ende gar noch auf 4:0 erhöhen können. Allerdings holte dies Jason Pinizzotto wenige Sekunden vor dem Ende nach als er ins leere Tor einschob und damit den Endstand herstellte. Zudem kann die Eisbären-Defensive mit Goalie Jonas Leserer einen verdienten Shutout feiern. Es ist bereits der zweite gegen das Team aus Oberbayern in der aktuellen Saison.

Damit bleiben die Eisbären weiterhin auf Platz sechs der Tabelle und vergrößern wieder den Abstand auf die Verfolger aus Sonthofen und Weiden. Am Sonntag besteht zudem mit einem Dreier im Heimspiel gegen den EC Peiting die Möglichkeit den Blick wieder nach oben zu richten. Allerdings wird dies kein leichtes Unterfangen wie die bisher zwei Niederlagen gegen die Oberbayern zeigen. Die Regensburger hoffen aber mit der Unterstützung der Fans die Punkte in Regensburg behalten zu können. Spielbeginn in der Donau-Arena ist um 18:00 Uhr.
altNach dem sieg- und punktlosen Derby-Wochenende reisen die Eisbären Regensburg am heutigen Freitag zu den Löwen vom EHC Waldkraiburg. Um die direkten Verfolger aus Lindau, Sonthofen und Weiden auf Abstand zu halten und den Abwärtstrend zu stoppen, stehen die Oberpfälzer unter Zugzwang. Die bisherigen Vergleiche konnten die Eisbären mit 10:0 (H), 4:3 (H) und 7:3 (A) teils deutlich für sich entscheiden, so sollen auch diesmal alle drei Punkte auf das Konto der Oberpfälzer wandern.

Dabei muss Coach Heiß noch immer auf einige Spieler verzichten: Für Leopold Tausch, Franz Mangold, Sebastian Wolsch, Peter Holmgren und Korbinian Schütz ist weiterhin kein Einsatz möglich. Dafür wird Lukas Heger nach überstandener Verletzungspause sein Comeback geben und wie gewohnt neben Kapitän Peter Flache und Jason Pinizzotto auflaufen, womit sich das Regensburger Lazarett zumindest ein wenig lichtet.

Vom DNL-Team des EV Regensburg treten Matteo Stöhr und Nico Kroschinski die Reise mit nach Oberbayern an. Im Tor wird erneut Jonas Leserer den Vorzug vor Jakub Urbisch erhalten.

Bei den Gastgebern, welche mit nur zwölf Punkten den vorletzten Platz der Tabelle belegen und zuletzt ebenso mit Verletzungen zu kämpfen hatten, kehren mit Lukas Wagner, Michael Trox und Tobias Thalhammer drei Spieler zurück aufs Eis. Nach dem bisher enttäuschenden Saisonverlauf werden die Männer vom neuen Löwen-Trainer Tomas Martinec alles daran setzen, um ein Erfolgserlebnis einzufahren.

Spielbeginn in der Raiffeisen Arena ist um 19:45 Uhr. Für alle Fans, die nicht nach Waldkraiburg reisen können, bieten wir unter www.eisbaeren-liveticker.de wieder ein Liveticker an.
altMit Justin Schrörs konnten die Eisbären Regensburg am Donnerstagabend einen in der Oberliga erfahrenen Torhüter verpflichten.

Der 1994 geborene Krefelder verbrachte die letzten Jahre in der Oberliga Nord bei den Moskitos Essen und den Füchsen Duisburg.

Die Eisbären einigten sich mit Schrörs und seinem Berater Maik Gehrmann auf einen 1-monatigen Probevertrag bis 15.1.2018. In dieser Zeit wird er zur Überbrückung der Verletzungspause von Peter Holmgren, neben Jonas Leserer und Jakub Urbisch das Eisbärentor hüten.

Die Möglichkeit über Verhandlungen zur Verlängerung bis Saisonende besteht.

Justin befindet sich bereits in Regensburg, ob er jedoch an diesem Wochenende schon auflaufen kann, ist noch nicht sicher. Die Eisbären Regensburg wünschen Justin Schrörs eine gute und erfolgreiche Zeit in Regensburg.