altAus gegebenem Anlass möchte sich der EV Regensburg an seine Fans wenden. In letzter Zeit kam es häufig zu dem Fall, dass verbotene Gegenstände in die Donau-Arena geschmuggelt wurden.

Der Sicherheitsdienst, der die Heimspiele des EVR betreut, sieht sich bei weiteren Verstößen gezwungen, die Kontrollen zu verschärfen. Aktuell werden die Fans schnell und vertretbar überprüft, um lange Wartezeiten beim Einlass zu vermeiden.

Der EVR appelliert deshalb an die Vernunft seiner Fans, da in nächster Zeit brisante Partien, wie das kommende Heimspiel gegen den EHC Bayreuth, anstehen und es zu keinen Personenschäden kommen soll.

Vielen Dank.
altEine große Ehre wurde dem ehemaligen Regensburger Angreifer John Spoltore (2002-2004, 107 Spiele - 42 Tore - 108 Vorlagen) erwiesen. John, der leider viel zu früh im Mai 2010 an einem Gehirntumor starb, ist nun Mitglied der Hall of Fame in der ECHL.

Für die Louisiana Ice Gators erzielte er zwischen 1995 und 2001 sage und schreibe 532 Punkte (142 Tore, 390 Vorlagen). Spoltore liegt damit in der ewigen Bestenliste auf Platz 3 der besten Vorlagengeber. Im Schnitt erzielte er 1,93 Punkte pro Partie. Mit 1,15 Assists pro Begegnung ist er sogar auf Platz 1 in der ECHL.

John Spoltore gewann 1999 mit Providence den AHL-Titel und war neben seinen Jahren in Regensburg noch für Leipzig, Heilbronn und Riessersee in Deutschland aktiv.

Einem großen Sportsmann wurde die Ehre erwiesen, die ihm gebührt und die ihm unvergessen macht für alle Fans, die den "Professor" spielen sehen durften.

Foto: Tobias Büttner / photo-buettner.de
altEines der Überraschungsteams der Oberliga Süd, die Erdling Gladiators, gibt heute seine Visitenkarte in der Regensburger Donau-Arena ab.

Tor: Mit Patrick Ashton, Timon Ewert und Marco Eisenhut hat man drei junge Goalies mit viel Potential unter Vertrag. Die klare Nummer 1 ist aber Ashton, der in dieser Spielzeit seinem Team schon den ein oder anderen Punkt festgehalten hat. Eisenhut ist per Förderlizenz von den Landshut Cannibals für den TSV spielberechtigt und absolvierte bisher drei Partien in der Oberliga Süd.

Abwehr: Mit Sebastian Schwarz, Christian Mitternacht und Rudolf Lorenz kann der TSV auf drei erfahrene Spieler in der Defensive zurückgreifen. Alle bringen die nötigen Qualitäten mit, um ein Team zu führen. Auch in der Punkteproduktion gehen diese Akteure voran. Ergänzt wird dieser Mannschaftsteil von Spielern, wie Lars Bernhardt, Kevin Steiger oder auch Daniel Kreß.

Sturm: Hier ist der TSV überdurchschnittlich gut besetzt. Mit Ales Jirik, Daniel Krzizok, Chris Cahill und Florian Engel besitzen die Gladiators dort große Durchschlagskraft. Dennoch liegt das Überzahlspiel mit 23,26 % nur im Liga-Mittelfeld. Das Penaltykilling mit 78,26 % ist ebenfalls im unteren Drittel anzusiedlen. Trotz alledem sind die Oberbayern brandgefährlich und auch konstant im Punkte sammeln.

Fazit: Der TSV Erding wird dem EV Regensburg einen heißen Tanz bieten und versuchen, die 3 Punkte aus der Oberpfalz zu entführen. Rob Leask und sein Team werden aber alles daran setzen, um das zu verhindern. Mit David Musial als Verstärkung und den eigenen Fans im Rücken wird auch Erding seine Probleme bekommen.

Die Erding Gladiators erhalten 3 von 5 Pucks
altDer EC Peiting ist eines der Top-Teams der Liga und am heutigen Freitag geben die Oberbayern ihre Visitenkarte in der Oberpfalz ab.

Tor: Mit Florian Hechenrieder steht ein absoluter Könner seines Fachs zwischen den Pfosten des ECP. Auch wenn er aktuell mit einem Gegentorschnitt von 2,95 "nur" auf Platz 6 der Ligawertung steht, hat er immer wieder Punkte für sein Team festgehalten. Entlasten soll ihn bei Bedarf Backup-Goalie Marc-Michael Henne.

Abwehr: Lubos Velebny, Gordon Borberg, Thomas Zeck. Diese Namen sprechen für sich und für Qualität. Um diese drei Routiniers wurde die Verteidigung gebildet und das funktioniert sehr gut. Junge Spieler wie Tim Rohrbach, Fabian Weyrich oder Leonhard Zink bringen die nötige Geschwindigkeit und Unbekümmertheit ins Spiel, die den EC Peiting so unberechenbar machen.

Sturm: Mit Michael Fröhlich (32 Punkte), Michael Baindl (29 Punkte) und Dominic Krabbat (22 Punkte) hat man absoluten "Scoring-Touch" in der Offensive. Nicht vergessen darf man auch Manfred Eichberger, der seit Jahren konstant für seinen Heimatverein punktet. Auch der Ex-Regensburger John Sicinski war bis zu seiner Verletzung (Einsatz heute fraglich) gut unterwegs. Weitere Akteure wie Anton Saal oder Florian Stauder haben auch Potential, nochmal oder bald höherklassig zu spielen.

Fazit: Gegen den EC Peiting ist der EVR klarer Außenseiter, aber vielleicht liegt hier genau die Chance für die Hausherren. Sollte es gelingen über 60 Minuten konzentriert zu agieren, sind heute Abend Punkte drin. Das hat die Mannschaft schon beim ersten Spiel in Peiting gesehen was möglich wäre, wenn man konstant gescort und gespielt hätte.

Der EC Peiting bekommt 4 von 5 Pucks.
altMit den Wölfen aus Freiburg kommt das Team der Stunde in die Donau-Arena. Das umstrukturierte Team hat einige namhafte Neuzugänge und das ist Anlass genug, den heutigen Kontrahenten näher zu betrachten.

Tor: Im Kasten setzt man auf das bewährte Vorjahres-Duo. Mit Fabian Hönkhaus und Cristoph Mathis stehen zwei junge, deutsche Goalies zur Verfügung. Letztes Jahr haben sich beide abgewechselt, diese Spielzeit dürfte Hönkhaus aber als Nummer 1 gesetzt sein.

Abwehr: Auf Nemecek folgt Vavrusa. Der neue Kontingentspieler in der Defensive des EHC ist ein alter Weggefährte von Wölfe-Coach Leos Sulak. Durch seine Offensiv-Fähigkeiten ist er eine erhebliche Verstärkung für das Team. Ansonsten setzt man mit Toni Klante, Timo Linsenmaier oder Michael Frank auf bewährte Kräfte.

Sturm: Den größten Umbruch hat die Offensivabteilung der Breisgauer erlebt. Die Leistungsträger Konstantin Firsanov, Jeffrey Szwez, Juraj Faith und Martin Jenacek verließen den Verein. Auf der Ausländerstelle hat man sich mit David Appel vom SC Riessersee verstärkt. Zudem konnten Andrej Salzer - ebenfalls ein Akteur, der schon unter Sulak aktiv war - und Rückkehrer Steven Billich für ein Engagement beim EHC Freiburg gewonnen werden. Weitere Neuzugänge wie Jakub Wiecki und Christopher Mauch verleihen dem Kader der Gäste mehr Tiefe.

Fazit: Leos Sulak versteht es, Mannschaften zu Beginn der Saison perfekt einzustellen. Der erste Tabellenplatz verwundert deswegen zum aktuellen Zeitpunkt nicht. Die Wölfe sind auswärts noch ungeschlagen und wollen das in Regensburg auch bleiben. Dass aber jede Serie irgendwann ein Ende findet, ist ja bekannt und vielleicht ist es schon am heutigen Freitag der Fall.

Der EHC Freiburg bekommt 4 von 5 Pucks.