altNach der Pause am letzten Sonntag betreten die Eisbären heute Abend um 20:00 Uhr zum Kracherspiel gegen die Starbulls Rosenheim wieder das Regensburger Eis. Personell muss Max Kaltenhauser dabei auf Richard Divis und Erik Keresztury verzichten, alle anderen Spieler sind einsatzbereit. Im Tor beginnt Peter Holmgren.

Die Regensburger schwimmen weiterhin auf einer Erfolgswelle und konnten sich auch am vergangenen Wochenende souverän gegen die Blue Devils Weiden mit 4:1 durchsetzen, obwohl mit Richard Divis und Erik Keresztury zwei Leistungsträger fehlten. Mit einer makellosen Bilanz von 18 Punkten aus sechs Spielen und 25:11 Toren gehen die Rot-Weißen also in das nächste Wochenende und sind aktuell Primus der Oberliga Süd. Auch die ligaweite Scorerwertung führen mit Nikola Gajovsky (12) und Peter Flache (11) zwei Regensburger Spieler an. Jetzt wartet mit den Starbulls Rosenheim ein Gegner, der enorm viel Qualität besitzt und einen echten Prüfstein darstellt.

Die Starbulls haben schwierige Wochen hinter sich, so mussten sich die Oberbayern aufgrund mehrerer positiv getesteter Spieler für 14 Tage in häusliche Quarantäne begeben und den Spiel- und Trainingsbetrieb einstellen. In dieser Zeit waren die Rosenheimer allerdings nicht komplett tatenlos, sondern hielten sich durch Online-Trainings-Sessions so gut wie möglich fit. Seit dieser Woche befinden sich die Cracks von Coach John Sicinski wieder im regulären Trainings-Rhythmus und wollen jetzt voll angreifen.

Obwohl die Starbulls erst drei Spiele absolvieren konnten, belegen sie mit neun Zählern aktuell den vierten Tabellenplatz und sind neben den Eisbären das einzige Team, das noch keinen Punkteverlust verzeichnen musste.

Trotz eines exzellent besetzten Kaders konnten die Mangfallstädter seit dem Abstieg aus der DEL2 kaum die Erwartungen erfüllen und dementsprechend gab es diesmal einige Veränderungen in deren Kader. Mit Michael Fröhlich, Daniel Bucheli (Karriereende, jetzt sportlicher Leiter), Matthias Bergmann und Dimitrij Litesov mussten sehr erfahrene und verdiente Spieler den Verein verlassen. Trotzdem verfügen die Starbulls mit Michael Baindl, Tobias Draxinger, Dennis Schütt, Maximilian Vollmayer und Alexander Höller immer noch über enorm hohe Qualität. Die Kontingentspieler Jake Smith, Josh Mitchell und Tadas Kumeliauskas mussten allesamt ihre Zelte abschlagen und Platz für das aus Deggendorfer Zeiten bekannte und gefürchtete Duo Kyle Gibbons und Curtis Leinweber machen. Diese Mischung aus Routiniers und vielversprechenden, jungen Spielern, wie Florian Krumpe, Sebastian Stanik, Kevin Slezak und Enrico Henriquez, soll den Rosenheimern diesmal eine erfolgreiche Saison bescheren.

Das Spiel wird für 8,00 € unter www.sprade.tv wie immer live übertragen. Außerdem gibt es auf www.eisbaeren-liveticker.de den üblichen Liveticker.
altAm heutigen Freitag haben die Eisbären Regensburg nicht wie vorgesehen spielfrei, sondern treten auswärts bei den Blue Devils Weiden zum zweiten Oberpfalzderby der Saison an. Anpfiff ist um 20:00 Uhr. Verzichten muss Max Kaltenhauser auf Erik Keresztury und Richard Divis.

Die Blue Devils Weiden stehen momentan auf dem sechsten Tabellenplatz und brachten teilweise schon sehr ansprechende Leistungen auf das Spielfeld. Durch die kurze und beschwerliche Saisonvorbereitung konnten die Nord-Oberpfälzer gegen die bisherigen Gegner aus Füssen, Deggendorf, Selb, Regensburg und Rosenheim das Tempo allerdings nicht immer bis zum Ende mitgehen – das Resultat sind sechs Punkte aus fünf Spielen. Hinzu kommt erschwerend, dass mit Martin Heinisch, Barry Noe, Dominik Müller wohl immer noch wichtige Eckpfeiler außer Gefecht sind und Adam Schusser erst seit kurzem wieder mit an Bord. Außerdem werden die Straubinger Leihgaben Adrian Klein und Nick Latta ab sofort wieder für ihren Stammverein auflaufen und den Weidenern somit nicht mehr zur Verfügung stehen. Top Scorer bei den Devils sind Neuzugang Dennis Palka und Import-Stürmer Tomas Rubes mit jeweils fünf Scorerpunkten. Alles in Allem kann Coach Ken Latta mit dem vorausgegangenen Einsatz seiner Männer also durchaus zufrieden sein, dürfte aber trotzdem noch einiges an Luft nach oben sehen.

Bei den Regensburgern hingegen läuft es bereits wie am Schnürchen. Nach fünf absolvierten Spielen steht mit 15 Zählern die maximal mögliche Ausbeute auf Regensburgs Habenseite, was gleichzeitig den ersten Tabellenplatz bedeutet. Am vergangenen Spieltag konnten die Rot-Weißen den qualitativ stark besetzten SC Riessersee deutlich mit 4:1 in die Schranken weisen, wobei Nikola Gajovsky gleich drei Tore erzielte . Nach drei torlosen Partien zum Saisonstart konnte der tschechische Stürmerstar seine leichte Ladehemmung also überwinden und traf insgesamt gleich fünf Mal in zwei Spielen. Außerdem zu hervorheben ist die Leistung von Peter Flache, der trotz dem stolzen Eishockey-Alter von 38 Jahren immer besser zu werden scheint: Acht Mal traf er selbst und zwei Mal legte er auf – damit steht Regensburgs Kapitän in der ligaweiten Scorer- und Torschützenwerteung jeweils an der Spitze.

Die Partie wird für 8,00 € live auf www.sprade.tv übertragen. Außerdem bieten wir unter www.eisbaeren-liveticker.de einen Liveticker an.
altDie Eisbären Regensburg schwimmen weiter auf ihrer Erfolgswelle und fahren auch im fünften Saisonspiel einen Sieg ein. Durch Tore von Peter Flache und Nikola Gajovsky (3) besiegten die Eisbären Regensburg den SC Riessersee mit 4:1 und sind somit weiterhin Spitzenreiter in der Oberliga Süd.

Die Eisbären erwischten einen echten Traumstart in die Partie, denn kaum 40 Sekunden waren gespielt, als es zum ersten Mal im Tor des SCR klingelte. Xaver Tippmann schlenzte den Punk in Richtung von Daniel Allavena im Gästetor und Peter Flache (1.) fälschte kunstvoll und unhaltbar ab. Die Eisbären machten in einer flotten Partie weiter Druck und konnten sich schon bald dafür belohnen. In der 7. Spielminute netzte Nikola Gajovsky nach schönem Zusammenspiel mit seinen Reihenkollegen Richard Divis und Lars Schiller zum 2:0 ein. Ab der Hälfte des Drittels fanden auch die Cracks vom SCR immer besser in die Partie und schafften es vor allem bei ihren beiden Überzahlgelegenheiten, die Rot-Weißen im eigenen Drittel einzuschnüren. Ein Torerfolg sollte ihnen vorerst allerdings nicht gelingen und somit ging es mit dem Spielstand von 2:0 in die erste Unterbrechung.

Das Spiel gestaltete sich jetzt ausgeglichen mit Chancen für beide Teams, doch sowohl Uli Maurer (25.) auf Seiten des SCR und Philipp Vogel (26.) für die Regensburger konnten ihre sehr guten Gelegenheiten jeweils nicht nutzen. Die Werdenfelser drückten immer mehr auf den Ausgleich und tauchten in Person von Robin Soudek (32.) frei vor Peter Holmgren im Gehäuse der Oberpfälzer auf, doch der Regensburger Schlussmann hielt mit einer Glanzparade die Null. Genau im richtigen Augenblick waren es dann aber die Hausherren, die einen erneuten Nadelstich setzen konnten. In Überzahl agierend kombinierten die Eisbären geduldig und brachten Nikola Gajovsky (35.) gut in Position. Der Regensburger Stürmerstar zog nach einem scharfen Pass direkt ab und stellte mit einem platzierten Schlagschuss auf 3:0.

Auch im letzten Spielabschnitt gab es einen Blitzstart, diesmal allerdings für die Riesserseer. Gleich in der 41. Spielminute war es Christopher Chyzowski, der den schnellen 3:1 Anschluss für die Gäste herstellte und seinen Farben somit neuen Auftrieb verschaffte. In den Folgeminuten nahmen die Garmischer das Szepter immer mehr in die Hand und ein weiteres Tor für die Weiß-Blauen lag förmlich in der Luft. Die Eisbären Regensburg zeigten sich allerdings abermals eiskalt und konnten den alten Drei-Tore-Abstand wieder herstellen. Nico Kroschinski sah den freistehenden Nikola Gajovsky (52.) im Slot, der nur den Schläger reinhalten musste und seinen Hattrick perfekt machte. Kurz darauf hatten die Männer von Coach George Kink die Möglichkeit in doppelter Überzahl nochmal heranzukommen, doch die Hausherren verteidigten mit allem was sie hatten und ließen kein weiteres Tor zu.
altNach der Absage des Spiels gegen die EHF Passau Blackhawks empfangen die Eisbären Regensburg nun am Abend des Dienstags um 20:00 Uhr den SC Riessersee zum Spitzenspiel der Oberliga Süd in der Domstadt. Die Partie wird vom 31.01.2021 vorgezogen. Personell kann Trainer Max Kaltenhauser fast aus dem Vollen schöpfen, denn bis auf Erik Keresztury sind alle Mann mit an Bord und somit wird auch Tomas Gulda sein Saisondebut feiern.

TEAMCHECK SC RIESSERSEE

Aktuell steht der SCR mit zehn Punkten auf dem zweiten Tabellenplatz und ist somit erster Verfolger der Eisbären. Als einziges Team in der vergangenen Saison gelang es dem SCR, alle Begegnungen gegen die Eisbären zu gewinnen - zwei Mal setzten sich die Blau-Weißen nach Verlängerung und zwei Mal nach regulärer Spielzeit durch. Am Ende reichte es für die damals sehr formstarken Garmischer zum dritten Tabellenplatz.

Zwar gab es die ein oder andere Veränderung im Kader von Trainer George Kink, der Kern um die Leistungsträger Uli Maurer, Kapitän Florian Vollmer und den finnischen Top-Scorer Eetu-Ville Arkiomaa blieb allerdings erhalten. Mit Robin Soudek kam auf der zweiten Import-Position ein interessanter Spieler aus der Alps Hockey League dazu, der über einen guten Torinstinkt verfügt und als guter Schlittschuhläufer gilt. Nachdem sich die Riesserseer vor kurzem von den beiden Verteidigern Christoph Frankenberg und Maximilian Reindl trennten, sahen diese in der Defensive weiteren Handlungsbedarf und landeten mit der Verpflichtung von Tom Horschel aus der DEL (Bremerhaven) einen wahren Transfercoup. Außerdem steht den Oberbayern mit Nürnbergs Leihgabe Marcus Weber ein weiterer Top-Verteidiger mit reichlich DEL-Erfahrung zur Verfügung.

Das Spiel wird für 8,00 € auf www.sprade.tv live übertragen. Außerdem bieten wir unter www.eisbaeren-liveticker wie üblich einen Liveticker an.
altDie Eisbären Regensburg besiegten am Sonntagabend den EV Füssen mit 5:2 und setzen sich somit an die Tabellenspitze der Oberliga Süd. Die Tore erzielten Peter Flache (2), Nikola Gajovsky (2) und Constantin Ontl.

Die Eisbären begannen druckvoll und hatten bereits in der dritten Spielminute die große Chance zur Führung, doch Nikola Gajovsky verzettelte sich beim Alleingang und brachte den Puck nicht im Tor unter. Aber auch die Gäste aus Füssen spielten sich regelmäßig gefährlich in das Drittel der Regensburger und deuteten ihre Klasse an. In der Tat waren es dann die Allgäuer, die zum ersten mal an diesem Abend einnetzen konnten. Auf Zuspiel von Samuel Payeur und Marc Besl war es Füssens Kapitän Eric Nadeau (9.), der nach einer schönen Kombination Patrick Berger im Tor der Hausherren zum 1:0 überwinden konnte. Die Eisbären taten sich daraufhin etwas schwer und kamen nicht richtig in die Spur, eine Antwort hatten sie allerdings trotzdem parat. Weber schießt und Flache (13.) fälscht ab - ein fast schon klassischer Spielzug, der schon in der vergangenen Spielzeit immer und immer wieder funktionierte. Mit dem Spielstand von 1:1 ging es dann in die erste Unterbrechung.

Das zweite Drittel begann mit einer Veränderung bei den Regensburgern, denn Erik Keresztury konnte nach einem Zweikampf im ersten Abschnitt nicht mehr weiter machen. Für ihn stürmte jetzt Nachwuchstalent Fabian Herrmann in der zweiten Sturmformation zwischen Constantin Ontl und Peter Flache. Die Männer von Coach Max Kaltenhauser zeigten sich spielbestimmend, ließen jedoch die letzte Konsequenz im Abschluss vermissen. Der Druck der Regensburger wurde jetzt aber immer größer und folgerichtig schlug es dann hinter Andreas Jorde im Tor des EVF ein. Erneut war es Jakob Weber, der den Puck auf das Tor brachte - diesmal staubte Nikola Gajovsky (29.) mit seinem ersten Saisontor zur verdienten 2:1 Führung ab. Direkt im nächsten Angriff legten die Rot-Weißen sogar noch ein Tor nach: Constantin Ontl hatte mit einem tollen Pass das Auge für den im Slot lauernden Peter Flache (30.), der gekonnt einschoss und auf 3:1 erhöhte. Es spielten weiterhin nur die Eisbären, diese konnten aus ihren zahlreichen Chancen jedoch keinen Profit schlagen. Stattdessen stachen die Gäste mit einer ihrer wenigen Möglichkeiten eikalt zu: Ondrej Zelenka (39.) nahm sich ein Herz und schlenzte die Scheibe platziert zum 3:2 Anschluss in die Maschen. Die Allgäuer hatten durch Marco Deubler (40.) sogar noch die große Gelegenheit zum Ausgleich, doch Patrick Berger parierte glanzvoll und rettete die enge Führung für seine Farben über die Zeit.

Mit dem Rückenwind des Anschlusstreffers spielten die Gäste jetzt munter nach vorne und drückten auf den nächsten Treffer. Der fiel allerdings auf Seiten der Eisbären: In Überzahl vollendete Nikola Gajovsky (46.) eine Traumkombination über Petr Heider und Richard Divis mit einem tollen Direktschuss und stellte mit dem 4:2 den alten Abstand wieder her. Im Spiel ging es mit Chancen hüben und drüben auf und ab, weitere Tore ließen aber vorerst auf sich warten. Füssens Trainer Andreas Becherer setzte schon früh alles auf eine Karte und zog bereits fünf Minuten vor Ablauf der Zeit den Torhüter zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis - doch alle Mühe war vergebens. Constantin Ontl eilte davon, traf in das leere Tor und sorgte für den 5:2 Endstand.