altNach neun Jahren Pause kehrt die Profi-Mannschaft zurück zu ihren Wurzeln. Ab sofort trägt das Team von Neu-Coach Peppi Heiß den Beinamen Eisbären.

Auf einer Pressekonferenz bei der Brauerei Bischofshof, die bekanntlich als Gold-Partner den Eisbären Regensburg zur Seite steht, beleuchteten die Verantwortlichen die Wiederbelebung des alten Namens und nicht nur das gab es zu vermelden, sondern auch eine weitere handelnde und bestens bekannte Person wurde für das Eisbären-Comeback gewonnen.

Die sportlich erfolgreichste Zeit erlebte das Regensburg Eishockey unter dem Namen Eisbären Regensburg. Diese Mannschaft schaffte im Jahre 2001 den Aufstieg aus der Oberliga in die damalige 2. Bundesliga und sollte diese fortan deutlich prägen. Nach zwei Jahren Anlaufzeit zählten die Eisbären zu den Top-Teams der Liga und klopften auch sogar teilweise an das Tor der DEL.

Nicht nur das, sondern auch der große Wiedererkennungswert, der im Fanlager immer wieder zu spüren war, gab den Ausschlag dafür, dass sich die GmbH dazu entschloss, zurück in die Zukunft zu gehen. Natürlich bringt die Wiedereinführung der neuen/alten, bärenstarken Marke einige Änderungen mit sich:

Aus der EVR Eishockey GmbH wird die Eisbären Regensburg Spielbetriebs GmbH und natürlich sind die Eisbären Regensburg auch wieder unter der alten Homepage-Adresse zu erreichen. Ab sofort gibt es alle Infos zum Profi-Spielbetrieb unter www.eisbaeren-regensburg.de. Die neue Internetpräsenz beschäftigt sich rein mit dem Spielbetrieb der Oberliga-Mannschaft, der Hauptverein ist nach wie vor unter www.evregensburg1962.de zu finden. Die Geschäftsstelle ist per Mail unter Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. zu erreichen. Die Telefonnummern bleiben gleich, dafür ändern sich allerdings die Geschäftszeiten. Ab dem kommenden Montag hat die Geschäftsstelle wie folgt geöffnet: Montag - Donnerstag von 09.00 Uhr - 12.00 Uhr sowie von 14.00 - 18.00 Uhr und am Freitag von 09.00 -12.00 Uhr.

Passend zum Relaunch der Marke Eisbären Regensburg gibt es natürlich auch ein neues Fanartikel-Sortiment. Zum Start gibt es zeitnah limitierte Schals sowie T-Shirts käuflich im Online-Shop der Eisbären Regensburg (www.evr-shop.de) zu erwerben. Stück für Stück und im Laufe des Sommers werden immer wieder Neuheiten zu ergattern sein. Hier arbeiten die Oberpfälzer ab sofort mit dem offiziellen Merchandisingpartner der DEL 2, der BAD ONE GmbH, zusammen, welche sich auch für den Entwurf des neuen Logos nennen lassen darf. Bereits seit mehreren Jahren besteht ein sehr guter Kontakt der Geschäftsführung zu der Agentur aus Hannover, die innerhalb kürzester Zeit hoch professionell gemeinsam diese neue Marke geschaffen hat.

Um das Comeback der Eisbären Regensburg rund zu machen, gelang es, ein bekanntes Gesicht aus der erfolgreichsten Zeit zurück an das Stadionmikrofon zu bringen. Ab der Spielzeit 2017/18 wird Claus Pirkenseer wieder die Eisbären aufs Eis holen und alles dafür geben, die Donau-Arena wieder zur Bärenhöhle zu machen. Auch hier riss nie der private Kontakt zwischen Geschäftsführung und Pirkenseer ab, sodass die erneute Zusammenarbeit schnell beschlossene Sache war.

"Heute ist ein toller Tag für das Regensburger Eishockey. Gemeinsam mit dem neuen Gesellschafterkreis darf ich das Comeback der Eisbären Regensburg verkünden. Nicht nur ich, sondern auch zahlreiche Fans haben jahrelang auf die Rückkehr gewartet und ich denke, dass wir damit nun endlich etwas zurückgeben können und gemeinsam mit diesem bärenstarken Namen uns auf den Weg zu neuen, sportlichen Erfolgen machen. Die Eisbären Regensburg sind back in action und so bärenstark, wie vielleicht noch nie. Ich freue mich auf diese neue Zeitrechnung", so Eisbären-Geschäftsführer Stefan Liebergesell zur Reaktivierung der Eisbären Regensburg.
altDie Suche nach einem neuen Übungsleiter kann beim EV Regensburg abgehakt werden. Nach zahlreichen positiven Gesprächen einigten sich die Domstädter mit Joseph "Peppi" Heiß über eine Zusammenarbeit.

Der gebürtige Garmisch-Partenkirchener hat eine große Vergangenheit als Torhüter hinter sich. Heiß lief in seiner Karriere für den SC Riessersee, die Düsseldorfer EG sowie für die Kölner Haie auf. Insgesamt absolvierte der 53-Jährige über 1.200 Partien in der höchsten deutschen Spielklasse sowie nochmal 140 Spiele für die deutsche Nationalmannschaft. Als Dank für seine Verdienste während seiner langen Zeit bei den Kölner Haien vergeben diese seit seinem Karriereende (2001) die Rückennummer 1 an keinen anderen Akteur mehr. Mit den Rheinländern feierte Peppi Heiß im Jahr 1995 die deutsche Meisterschaft und kann zudem auf neun Teilnahmen an A-Weltmeisterschaften, auf drei Olympia-Teilnahmen und eine Teilnahme am World Cup of Hockey zurückblicken.

Nach seiner aktiven Karriere verschlug es Heiß ins Trainergeschäft und auch hier fällt auf: Engagements des Oberbayers haben meist langfristigen Charakter. Bei den Augsburger Panthern agierte er schon als Goalie-Coach, wie auch für längere Zeit beim EHC München. Bei den bayerischen Landeshauptstädtern bekleidete er zusätzlich auch noch den Posten des Co-Trainers und war somit in der DEL und DEL2 aktiv, bevor es ihn 2012 als Cheftrainer zum EC Peiting verschlug. Dort erlebte Heiß ebenfalls eine gute Zeit, musste allerdings gegen Ende der zweiten Saison beim ECP das Zepter an den Ex-Regensburger John Sicinski übergeben. Seit der Spielzeit 2014/15 war Heiß zurück in der DEL und arbeitete für die Organisation des ERC Ingolstadt. Dort verkörperte der neue EVR-Trainer bis zum Ende der abgelaufenen Spielzeit so ziemlich jeden Posten. Co-Trainer, Goalie-Coach sowie am Ende auch DNL-Cheftrainer. Somit kann sich der EV Regensburg auf einen Mann mit großem Erfahrungsschatz freuen.

"Wir waren auf der Suche nach einem Trainer, der sich bestens im deutschen Eishockey auskennt. Das Anforderungsprofil war klar: Kommunikativ, deutschsprachig und erfolgshungrig. Dass wir mit Peppi Heiß einen Mann mit hoher Reputation für uns gewinnen konnten, der auch noch aus Bayern stammt, freut uns ungemein und bestärkt unseren eingeschlagenen Kurs nur noch umso mehr. Gemeinsam mit Peppi arbeiten wir an den bestmöglichen Voraussetzungen für ein sportlich erfolgreiches 2017/18", so EVR-Geschäftsführer Stefan Liebergesell über die Verpflichtung des neuen Trainers der Domstädter.

Die Zusammenarbeit zwischen Peppi Heiß und dem EV Regensburg ist zunächst auf eine Spielzeit festgelegt, soll aber längerfristig bestehen.
altBis morgen 12:00 Uhr habt ihr noch die Möglichkeit ein originales Warmup-Trikot zu ersteigen. Alles was ihr machen müsst ist eine E-Mail mit eurem Gebot sowie Name und Anschrift an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. zu schicken. Das Startgebot liegt bei 75,00 Euro. Viel Erfolg.

Zwischenstände Warmup-Trikots:

69 Gajovsky, Nikola - 130,00 Euro
41 Trew, William – 90,00 Euro
10 Wong, Brandon - kein Gebot
15 Flache, Peter - 100,00 Euro
95 Noe, Barry - 100,00 Euro
53 Drews, Yannick - 81,00 Euro
82 Stähle, Vitali – 100,00 Euro
25 Gulda, Tomas - 90,00 Euro
22 Böhm, Benedikt - 88,88 Euro
8 Habermann, Marco – 81,00 Euro
47 Merka, Svatopluk - kein Gebot
14 Wolsch, Sebastian - 80,00 Euro
19 Schmitt, Kevin - kein Gebot
24 Heger, Lukas - kein Gebot
91 Brunnhuber, Tim - 88,99 Euro
87 Huber, Stefan - 85,00 Euro
98 Frankenberg, Christoph - kein Gebot
78 Schütz, Korbinian - 80,00 Euro
43 Tippmann, Xaver - kein Gebot
97 Endress, Nick - kein Gebot
44 Vogel, Philipp - kein Gebot
21 Dunlop, Mark – 90,00 Euro
79 Malzer, Manuel - kein Gebot
36 Wachter, Philipp - kein Gebot
59 Mayr, Simon - kein Gebot
76 Gschmeißner, Valentin - kein Gebot
92 Stiefenhofer, Daniel - kein Gebot

33 ohne Name - 100,00 Euro
55 ohne Name - 125,00 Euro
77 ohne Name – 100,00 Euro

51 Brenner, Cody - 153,00 Euro
30 Holmgren, Peter – 100,11 Euro
35 Leserer, Jonas - kein Gebot
altVerteidiger Nummer drei unterschreibt für die kommende Spielzeit in der Domstadt. Die Rede ist von Tomas Gulda, der in seinen ersten beiden Spielzeiten zu überzeugen wusste.

Der 27-jährige Deutsch-Tscheche zeichnet sich durch großes Spielverständnis, kompromissloses Zweikampfverhalten und durch einen harten Schlagschuss aus. So ist es auch nicht verwunderlich, dass Gulda auch regelmäßig in den Special-Teams zum Einsatz kam. In der abgelaufenen Spielzeit verbuchte der Linksschütze 30 Scorerpunkte (Zwei Treffer, 28 Vorlagen) bei insgesamt 49 Einsätzen.

"Für mich war schnell klar, dass ich weiterhin in Regensburg bleiben möchte. Die letzten beiden Spielzeiten gaben mir genug Zeit, mich hier im Umfeld einzuleben und den neuen handelnden Personen, die mir bestens bekannt sind, mein Vertrauen zu schenken. Ich freue mich, gemeinsam mit der neuen Mannschaft alles dafür zu geben, um auch in meiner dritten Saison beim EVR erfolgreich Eishockey zu spielen", so Tomas Gulda über seine Vertragsverlängerung.

Mit Tomas Gulda stehen bereits offiziell sieben Akteure für den Kader in der Spielzeit 2017/18 unter Vertrag. Gespräche mit weiteren Spielern laufen, sobald es weitere Ergebnisse gibt, werden diese kommuniziert.
altDer erste Regensburger Neuzugang ist unter Dach und Fach. Von Ligakonkurrent Sonthofen wechselt der 26-jährige Angreifer Benjamin Kronawitter in die Oberpfalz.

Für den gebürtigen Garmisch-Partenkirchener war die Spielzeit 2016/17 nicht nur mit den Sonthofen Bulls, sondern auch persönlich absolut erfolgreich. In 56 Partien steuerte Kronawitter insgesamt 34 Scorerpunkte (17 Tore und 17 Vorlagen) bei. Im Team von ERC-Coach Heiko Vogler übernahm der Linksschütze eine wichtige Rolle, agierte in Über- sowie in Unterzahl und hatte maßgeblich Anteil daran, dass die Allgäuer bis ins Halbfinale stürmten. Dort musste sich Sonthofen dem DEL2-Aufsteiger Bad Tölz geschlagen geben.

Benjamin Kronawitter bringt bereits Erfahrung aus der DEL2 mit in die Oberpfalz. In der zweithöchsten Spielklasse agierte der Oberbayer für die Eispiraten Crimmitschau sowie für die Bietigheim Steelers, mit denen er in der Spielzeit 2014/15 den Meistertitel erringen konnte. Außerdem sammelte die neue Nummer 36 des EVR erste Oberliga-Erfahrung beim EV Füssen.

"Ich freue mich, bei einem absoluten Oberliga-Topclub, wie es der EVR ist, spielen zu dürfen. Der Kontakt war immer mal wieder da und die Gespräche verliefen absolut fair und vor allem professionell. Ich freue mich, eine Führungsrolle im neuen Team einzunehmen und bin auch bereits riesig motiviert, in diesem tollen Stadion vor dieser starken Kulisse zu spielen. Gemeinsam können wir eine erfolgreiche Saison absolvieren", so Kronawitter über seinen neuen Club.

Der EV Regensburg hat somit seine erste Neuverpflichtung kommuniziert und kann weitere Personalentscheidungen im Laufe der Woche ankündigen.