altMit einem 6:3-Sieg gegen den Tabellenvorletzten aus Sonthofen verteidigen die Eisbären Regensburg weiterhin ihre Spitzenposition in der Oberliga Süd. Die Domstädter stellten dabei im zweiten Abschnitt mit drei Toren vor 1712 Zuschauern die Weichen auf Sieg.

Bei den Eisbären fehlte weiterhin Lars Schiller in der Verteidigung. Raphael Fössinger bekam gestern Abend den Vorzug vor Peter Holmgren. Aus dem U20-Kader rückten dieses Mal Nicolas Sauer, Alexander Diel und Alexander Dosch in den Kader auf. Die beiden letztgenannten feierten somit ihr Oberliga-Heimdebüt.

Die Eisbären starteten schwungvoll in die Partie und konnten frühzeitig in Führung gehen. Patrick Glatzel im Gehäuse der Gäste musste einen Schuss von Benedikt Böhm in der vierten Spielminute ins Netz passieren lassen. Die Eisbären hatten weiter zahlreiche Chancen, zeigten sich aber teils zu verspielt oder zu ungenau im Abschluss und das bestraften die Allgäuer mit zwei Toren. Beim Ausgleich durch Marc Sill wurde dem Stürmer sträflich viel Platz gegeben und beim Führungstreffer nutze Franz Mangold einen Rebound vor dem Tor zur Gästeführung. Vorangegangen war dem allerdings ein perfektes Penaltykilling der Regensburger, bei dem die Gäste nicht einmal ins Angriffsdrittel kamen. Umso bitterer war deshalb der Gegentreffer. Allerdings hatten die Eisbären noch vor der Pause eine Antwort parat und glichen durch Nikola Gajovsky im Powerplay zum 2:2 aus.

Im zweiten Abschnitt erspielten sich die Mannen von Igor Pavlov dann eine vorentscheidende 5:2 Führung. Gegen einen Hammer von Peter Flache in der 22. Spielminute, einem sehenswerten Treffer von Nicolas Sauer in der 35. Minute und einem schön herausgespielten Powerplay-Treffer von Leopold Tausch hatte Patrick Glatzel keine Antwort parat. Rapahel Fössinger bot nicht nur über 60 Minuten eine tadellose Leistung, sondern packte im zweiten Drittel zwei sensationelle Saves aus und verhalf seinem Team dadurch ebenfalls zur Drei-Tore-Führung.

Die letzten zwanzig Minuten verwalteten die Eisbären zum einem die komfortable Führung, hätten aber auch noch den einen oder anderen Treffer drauflegen können. Es sollte allerdings bis zur 59. Minute für die beiden letzten Tore des Spiels dauern. Fabian Voit traf zuerst zum 3:5 (die Eisbären überstanden zuvor eine 3gegen5 Unterzahlsituation), aber Tomas Gulda setzte mit einem Schuss in den Winkel den Schlusspunkt der Partie.

Durch den Heimsieg gegen Sonthofen bleiben die Eisbären weiter Tabellenerster und erwarten nun am kommenden Freitag die Selber Wölfe. Spielbeginn ist um 20:00 Uhr, Karten gibt es bereits an allen bekannten Vorverkaufsstellen oder unter: https://evr-ek.reservix.de/events.

Pressekonferenz:
https://youtu.be/Aptq8YCMFz8
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Trainer Igor Pavlov konnte bis auf den verletzten Lars Schiller auf seinen kompletten Kader zurückgreifen. Aus dem DNL-Team debütierten Alexander Dosch und Alexander Diel im Oberligakader der Eisbären.

Beide Teams begannen die Partie in der um jeden Zentimeter Eis gekämpft wurde mit viel Tempo. Doch schlichen sich auf beiden Seiten viele technische Fehler im Spielaufbau ein. Großen Chancen waren in der Anfangsphase Mangelware. In der zehnten Minute jubelte plötzlich der SC Riessersee, als Silvan Heiß von der blauen Linie die Scheibe aufs Tor brachte, Lukas Heger unglücklich abfälschte und der Puck unhaltbar an Peter Holmgren vorbei zum 1:0 ins Tor fiel. Die Eisbären hatten in Person von Erik Keresztury jedoch die perfekte Antwort parat. Peter Flache behauptete die Scheibe, legte ab und Keresztury schoss trocken zum 1:1 ein. Beide Teams hatten noch kleine Möglichkeiten, zählbares sprang jedoch für keines der beiden Teams heraus. Mit dem Spielstand von 1:1 ging es in die Drittelpause.

Den besseren Start ins Mitteldrittel erwischten die Oberbayern. Garmisch gewann ein Bully in der Angriffszone, den anschließenden Schuss konnte Holmgren zur Seite abwehren, doch Mike Glemser stand goldrichtig und musste in der 22. Minute nur noch zum 2:1 einschieben. Danach hatten die Eisbären eine Unterzahlsituation zu überstehen, als Peter Flache in die Kühlbox geschickt wurde. Die Oberbayern hatten einige Möglichkeiten um den Spielstand zu erhöhen, doch die Eisbären konnten den Gegentreffer verhindern. Die Partie war weiterhin sehr umkämpft und spannend. In der 33. Minute konnten die Eisbären erneut ausgleichen. Peter Flache eroberte in der eigenen Zone das Spielgerät, stürmte ins Drittel der Garmischer, bediente den mitgelaufenen Constantin Ontl der die Scheibe zum 2:2 in die Maschen wuchtete.

Im Schlussdrittel waren es die Eisbären, welche als erstes jubeln durften. Eine tolle Kombination, ausgegangen von Richard Divis der Nikola Gajovsky am langen Pfosten schön freispielte, dieser legte auf Leopold Tausch ab welcher im ersten Versuch noch scheiterte, jedoch nachsetzte und plötzlich flog die Scheibe im hohen Bogen über den Torhüter zum 2:3 ins Tor. Es waren genau 21 Sekunden gespielt und die Eisbären waren das erste Mal an diesem Abend in Führung. Diese Führung war allerdings nicht lange von Bestand. Igor Pavlovs Mannen konnten eine Situation im eigenen Drittel nicht klären, plötzlich landete die Scheibe bei Viktor Östling und schon stand es 3:3. Hier waren 43 Minuten gespielt. Die Partie schwankte weiterhin hin und her. Keines der Teams konnte das Spiel entscheidend an sich reißen und absetzen. Das schönste Tor des Abends sollte den Eisbären gelingen. Richard Divis legte in der 50. Minute mit einem Traumpass durch zwei Oberbayern die Scheibe in den Lauf von Nikola Gajovsky, der Tscheche zog davon ließ sich die Chance nicht nehmen und brachte seine Farben mit 3:4 in Führung. Dies sollte dennoch nicht die Entscheidung sein, der SC Riessersee hatte noch eine Antwort auf die erneute Eisbärenführung. Als Peter Flache in der Kühlbox verweilte, schlugen die Oberbayern zu. 55 Minuten waren gespielt, Routinier Ulli Maurer sah den einlaufenden Florian Vollmer der keine Probleme hatte die scharfe Hereingabe zum 4:4 zu verwerten. Dies war auch der Spielstand nach 60 Minuten.

Die Verlängerung sollte die Entscheidung bringen, welche die Eisbären in Unterzahl beginnen mussten, da Leopold Tausch eine Strafe absitzen musste. Die Oberbayern konnten sich sofort im Drittel der Eisbären aufstellen, die Scheibe lief über Emil Quaas und Viktor Östling, der Schwede nahm den Schuss, Holmgren konnte noch abwehren, jedoch war dieser beim Schuss von am langen Pfosten freistehenden Ulli Maurer zum 5:4 Siegtreffer machtlos. Somit war die Partie entschieden und der SC Riessersee sicherte sich den Zusatzpunkt. Da sich allerdings die Starbulls Rosenheim im Heimspiel gegen EV Landshut ebenfalls nach Verlängerung mit 4:5 geschlagen geben musste, wurde die Tabellenführung dennoch verteidigt.

Weiter geht es für die Eisbären am Sonntag um 18.00 Uhr mit dem Heimspiel gegen den ERC Sonthofen in der „das Stadtwerk.Donau-Arena“. Die Abendkasse öffnet ab 16:30 Uhr, die Arena um 17:00 Uhr. Tickets gibt’s unter www.reservix.de oder an allen bekannten Vorverkaufsstellen!

Highlights:
https://www.thefan.fm/oberliga/play/v-bq78cjtnepwp/

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Am heutigen Freitag treffen die Eisbären um 20.00 Uhr, auswärts auf den zehnfachen Deutschen Meister SC Riessersee, ehe sonntags die "Bulls" aus Sonthofen um 18.00 Uhr in der Domstadt antreten.

Die ersten Aufeinandertreffen konnten die Eisbären beide für sich entscheiden. Die Mannschaft aus Garmisch wurde Zuhause in einer hochklassigen Oberligapartie mit 6:3 besiegt. In Sonthofen konnten die "Bulls" in einer lange offenen Partie schlussendlich mit 4:2 bezwungen werden.

Vergangenes Wochenende musste das Team von Igor Pavlov, nach der bisher schwächsten Saisonleistung gegen die ECDC Memmingen "Indians" eine 1:4 Heimniederlage hinnehmen. In der folgenden Auswärtspartie traten die Eisbären bei den Lindau Islanders wieder stark verbessert auf und gewannen verdient mit 6:1. Durch diesen Sieg konnten die Eisbären schließlich auch ihre Tabellenführung verteidigen.

Igor Pavlov kann beim heutigen Auswärtsspiel bis auf den verletzten Lars Schiller auf seinen gesamten Kader zurückgreifen. Aus dem DNL-Team debütieren heute Abend Alexander Dosch und Alexander Diel in der Oberliga. Raphael Fössinger fungiert hinter Peter Holmgren als Back-Up im Tor.

Der SC Riessersee im Überblick:

Nach dem Rückzug der Oberbayern aus der DEL2 im Sommer in die Oberliga Süd, mischt der SC Riessersee wie zu erwartend im oberen Tabellendrittel mit. Wie auch die Eisbären, ist das Team gespickt mit jungen, hungrigen und talentierten Spielern. Beide Ausländerpositionen wurden durch Viktor Östling und Martin Naenfeldt ebenfalls mit zwei jungen Schweden besetzt. Allerdings profitiert der SC Riessersee auch vom starken Kooperationspartner dem EHC Red Bull München, welche aktuell jedoch auf Grund der großen Verletzungssorgen der Münchner nicht so bedeutend zum Tragen kommt wie noch vor einigen Wochen. Vergangenen Freitag, bei der 1:4 Niederlage in Selb, lieferten laut Trainer Toni Söderholm seine Mannen die bisher schlechteste Saisonleistung ab, deshalb erwartete jener im Heimspiel gegen die "Blue Devils" Weiden eine Reaktion seiner Mannschaft. Mit nur 15 Feldspielern angetreten, war auch in jener Partie lange Zeit eine Unsicherheit im Team der Oberbayern zu spüren, welche erst im Schlussdrittel das mit 5:0 für die Garmischer endete, abgelegt werden konnte und somit ein 7:1 Sieg zu Buche stand. Der SC Riessersee belegt mit 36 Punkten den dritten Tabellenplatz. Topscorer im Garmischer-Team ist derzeit Florian Vollmer mit 23 Punkten auf seinem Konto. Im Tor der Weiß-Blauen wartet mit Daniel Fießinger ein ehemaliger Regensburger auf die Eisbären. Verzichten muss Coach Toni Söderholm auf die Verletzten Jakob Heigl und Thomas Radu. Hinter dem Einsatz von Kontingentstürmer Martin Naenfeldt steht derzeit noch ein Fragezeichen und entscheidet sich spontan.

Der ERC "Bulls" Sonthofen im Überblick:

Die Bulls spielen bisher eine enttäuschende Saison, allerdings schlug gleich zum Anfang der Saison das Verletzungspech bei den Allgäuern enorm zu. Obendrein verlor man vor zwei Wochen einen weiteren Spieler an einen Ligakonkurrenten. Sean Morgan bat um die Auflösung seines Vertrages und schloss sich den "Lindau Islanders" an. Die "Bulls" belegen derzeit mit 16 Punkten den elften Tabellenplatz. In den letzten beiden Spielen zeigte Sonthofen jedoch, dass im Team mehr steckt als der aktuelle Tabellenplatz aussagt. Der starke Aufsteiger aus Höchstadt wurde im heimischen Stadion mit 11:3 abgefertigt. Zwei Tage später konnte Waldkraiburg mit 5:4 nach Penaltyschießen besiegt werden. Somit ging das Team von Trainer Martin Sekera mit fünf Punkten aus dem letzten Wochenende. Selbige Punktezahl fehlen denn "Bulls" derzeit auch nur auf den achten Tabellenplatz. Topscorer der Allgäuer ist derzeit mit 27 Punkten Verteidiger Lukas Slavetinsky. Mit Torhüter Patrick Glatzel steht ein erfahrener Mann zwischen den Pfosten, welcher die Eisbären in den vergangenen Jahren schon mehrere Male zur Verzweiflung brachte. Franz Mangold, letzte Saison noch im Trikot der Eisbären, wechselte zur neuen Saison ins Allgäu und geht nun für die "Bulls" auf Torjagd. Verzichten muss Martin Sekera auf seinen Kontingentstürmer Martin Frolik, welcher wegen einer Bauchmuskelverletzung ausfällt. Ob Sonthofen am Wochenende Unterstützung von ihrem Kooperationspartner Kaufbeuren erhält, stand bis zum heutigen Tage nicht fest.

Beide Spiele gegen den SC Riessersee und die ERC "Bulls" Sonthofen werden im Livestream übertragen, buchbar für 5,00 € unter www.sprade.tv. Das Auswärtsspiel am Freitag gibt es auch in voller Länge als Radioübertragung auf www.EISradio.de. Außerdem bieten wir zu beiden Spielen unter www.eisbaeren-liveticker.de wie üblich einen Liveticker an. Die Abendkasse am Sonntag öffnet um 16:30, das Stadion um 17:00 Uhr.

Tickets für die Heimspiele => https://evr-ek.reservix.de/events Livestream für die Heimspiele => www.sprade.tv Liveradio zu Auswärtsspielen => www.EISradio.de Liveticker => www.eisbaeren-liveticker.de

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Eisbären verkaufen Set 1 der original getragenen Heim- und Auswärtstrikots

Wir bieten euch heuer erstmalig die Möglichkeit, ein original Gameworn-Jersey eures Lieblingssspielers zum Festpreis zu kaufen. Die Eisbären werden in der Saison 2018|2019 drei Sets des roten Homejerseys tragen. Jedes Jersey wird über ausreichend Spielspuren verfügen. Zur Versteigerung kommen am Saisonende ausschließlich die Alternate Jerseys sowie die Warmup Jerseys.

„Ich möchte möglichst vielen unserer Fans die Möglichkeit geben, ein Originaltrikot ihres Lieblingsspieler zu ergattern. Daher habe ich mich entschieden, die Eisbären ihre Heimtrikots in mehreren Sets tragen zu lassen. Wir verkaufen Set 1 ab dem 03. Dezember“, erläutert Geschäftsführer Christian Sommerer.

Interessierte Fans können ab sofort die Preisliste für die Heim- und Auswärtstrikots Set 1 (getragen von 17.08. bis 31.10.) auf der Startseite unter www.eisbaeren-regensburg.de  (>> Preisliste <<)herunterladen oder bei den Heimspielen am Fanshop unter B9 mitnehmen. Der Verkauf startet ab Montag, 03.12.2018 um 17.00 Uhr MEZ unter  Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

Da es verständlicherweise von jedem Set nur ein Trikot pro Spieler gibt, entscheidet die Uhrzeit des E-Mail - Eingangs bei uns über den Zuschlag – first come, first serve! Ihr könnt das Trikot vom Spieler original signiert oder unsigniert bestellen, dies bitte bei der Bestellung angeben! Die Signatur erfolgt ausschließlich in der Rückennummer. Ihr erhaltet für jedes Trikot einen offiziellen LOA (Letter Of Authenticity) der EVR Eisbären Regensburg Spielbetriebs GmbH.

altNach der 1:4 Heimniederlage am Freitag gegen die Memmingen Indians und der damit beendeten Serie von 14 Siegen in Folge, war das Team von Igor Pavlov darauf aus wieder auf die Siegerstraße einzubiegen.

Lars Schiller fehlte weiterhin verletzungsbedingt. Auch aus dem U20-Team der Regensburger konnte niemand die Reise mit nach Lindau antreten.

Anders als am Freitag gingen die Eisbären von Anfang an höchst konzentriert zu Werke und sorgten mit einem Doppelschlag schnell für eine erstmals beruhigende Führung. Schon in der 2. Minute brachte Felix Schwarz seine Farben nach einer etwas unübersichtlichen Situation vor dem Lindauer Tor mit der 1:0 Führung auf die Anzeigetafel. Richard Divis konnte nur eine Minute später zum 2:0 erhöhen. Die Islanders wurden im ersten Drittel regelrecht in ihrem Drittel eingeschnürt. Erik Keresztury und Peter Flache hatten in der 7. Minute die Chance zu erhöhen, doch Zabolotny im Tor der Lindauer hielt sein Team weiter im Spiel. Auch Ontl scheiterte in der 10. Spielminute per Alleingang am Schlussmann der Islanders. Coach Chris Stanley nahm daraufhin bereits in der 13. Minute seine Auszeit um den Spielfluss der Eisbären zu unterbrechen. Die Überlegenheit der Domstädter wurde dadurch allerdings nicht beeinträchtigt, doch konnten die vorhandenen Chancen nicht mehr in Tore umgemünzt werden, so dass es mit der 2:0 Führung in die Pause ging.

Die Islanders kamen im zweiten Durchgang viel besser aus der Kabine, übernahmen das Geschehen auf dem Eis und die Eisbären hatten enorme Probleme im Spielaufbau. Dennoch hatte das Team von Igor Pavlov die Chancen in Person von Constantin Ontl, der mit einem Pfostenkracher scheiterte oder Erik Keresztury um alle Zweifel am Sieg zu beseitigen. Doch in der 34. Minute konnten die Islanders jubeln. Marco Miller ließ Peter Holmgren per Abstauber keine Chance zu parieren und stellte den verdienten Anschlusstreffer zum 2:1 her. Beinahe musste Regensburgs Schlussmann noch einmal hinter sich greifen als Ovaska in der 35. Minute die dicke Chance zum Ausgleich bekam. Wiederum nur eine Minute später hatten die Eisbären die Möglichkeit den alten Abstand wieder herzustellen, doch der gut aufgelegte Zabolotny im Tor der Lindauer war immer wieder auf dem Posten. Kurz vor der Drittelpause hatte wiederum Constantin Ontl die riesen Einschussmöglichkeit, konnte allerdings die Scheibe im leeren Tor nicht unterbringen. Islanders Torhüter Zabolotny kassierte in dieser Spielsituation jedoch eine Strafzeit und somit starteten die Eisbären in Überzahl ins letzte Drittel.

Im Schlussdrittel dauerte es nicht lange und die Eisbären konnten wieder jubeln. Nikola Gajovsky setzte sich von außen schön durch, fasste sich ein Herz und beförderte das Spielgerät in der 43. Minute zum 3:1 in die Maschen. Coach Igor Pavlov schien in der Pause die richtigen Worte gefunden zu haben, denn sein Team zeigte sich stark verbessert zum Mitteldrittel. Lindau hatte jetzt arge Probleme in ihrem Spielaufbau, doch die Eisbären gingen ihrerseits mit besten Konterchancen fahrlässig um und verpassten es das Spiel zu entscheiden. In der 49. Minute saß Lindaus Neuzugang Sean Morgan auf der Strafbank. Regensburg war in ihrer Powerplayaufstellung, die Scheibe kam über Umwege zu Korbinian Schütz, der fackelte nicht lange und zimmerte den Puck zum 4:1 an Zabolotny vorbei. Die Partie war jetzt entschieden, doch hatten die Rot-Weißen noch nicht genug und wollten mehr. Dies bekamen sie auch. In Minute 54 versuchte Erik Keresztury sein Glück, dessen Schuss konnte Schlussmann Zabolotny nicht festhalten, Constantin Ontl war zur Stelle und schob zum 5:1 ein. Noch in der selben Spielminute konnte Benedikt Böhm einen Konter mit einem harten trockenen Schuss zum 6:1 abschließen, welcher zugleich der Endstand sein sollte.

Die Eisbären nehmen die drei Punkte trotz wackeligem Mitteldrittel schlussendlich dennoch verdient mit in die Oberpfalz und konnten somit ihre Tabellenführung verteidigen. Weiter geht es für die Eisbären kommenden Freitag um 20.00 Uhr mit einer Auswärtspartie. Diese führt den Spitzenreiter an den Fuß der Zugspitze zum SC Riessersee. Am Sonntag gastieren dann um 18.00 Uhr die ERC „Bulls“ Sonthofen in der „das Stadtwerk.Donau-Arena“. Die Abendkasse öffnet ab 16:30 Uhr, die Arena um 17:00 Uhr. Tickets gibt’s unter www.reservix.de oder an allen bekannten Vorverkaufsstellen!