altEtwas internationaler Flair kommt an diesem Dienstag beim EV Regensburg auf. Das Team von Coach Doug Irwin reist zu einem Vorbereitungsmatch nach Zell am See in Österreich. Gegen den dortigen Zweitligisten des Nachbarlandes sollen weitere Erkenntnisse gesammelt werden.

Aktuell herrscht in der Domstadt nach den ersten Eindrücken beste Stimmung. Am gestrigen Montag wurde die neue Mannschaft frenetisch auf der Herbstdult gefeiert. Zahlreiche Anhänger verwandelten Bauer´s Weinstadl in ein eigenes EVR-Zelt in dem der Andrang enorm war. Unter der lockeren und ansprechenden Moderation von Jürgen Dietl stellten sich die Akteure gerne den Fragen und mischten sich anschließend unter die Fans. Nachdem die Spielzeit nun auch hochoffiziell eröffnet ist, muss das Team wieder auf dem Eis überzeugen. Bei den Zeller Eisbären steht ein interessanter Vergleich vor der Tür.

Personell dürfte im Lager der Oberpfälzer leichte Entspannung einkehren. Die vier Akteure, die am Sonntag bei der DNL aktiv waren und dort einen wichtigen Sieg gegen Rosenheim feiern konnten, dürften wieder mit an Bord sein. Ob vom restlichen Aufgebot alle Spieler die Reise mitmachen können, ist noch nicht zu komplett geklärt, da einige aus beruflichen Gründen ausfallen könnten. Definitiv noch fehlen werden die verletzten Florian Domke und Michael Welter. Genaue Informationen über das Aufgebot wird es wie gewohnt im Liveticker (www.evr-liveticker.de) geben. Bereits nach zwei Partien kristallisieren sich erste Formationen heraus. So harmonieren die nominell ersten beiden Reihen schon sehr gut miteinander. Die Formationen Oakley-Stieler-Stähle und Lamich-Fical-Merka sorgen bereits für ordentlich Betrieb und Tempo im gegnerischen Drittel. Coach Doug Irwin wird aber mit Sicherheit die Vorbereitung noch nutzen, um andere Möglichkeiten zu testen.

Als "Katze im Sack" könnte man den heutigen Gegner beschreiben. Die Zeller Eisbären spielen in der 2. Liga Österreichs und trennten sich am vergangenen Wochenende gegen den Regensburger Ligakonkurrent aus Erding mit 4:4. Das Niveau der Liga 2 bewegt sich laut Fachleuten ungefähr auf dem der Oberliga Süd in Deutschland. Im Team von Coach Milan Mazanec stehen vier Kontingentspieler im Aufgebot. Mit zwei Tschechen, einem Slowenen und einem Belgier mischen die Zeller hier bunt durch. Die Mannschaft ist ebenfalls wie in Regensburg zum Großteil mit jungen, hungrigen Spielern gefüllt, die von routinierten Spielern geführt werden. Gespielt wird heute Abend in der Eisarena Zell am See, in die 2.600 Zuschauer passen. Spielbeginn ist um 19.30 Uhr.

Die Regensburger Mannschaft darf sich heute Abend wieder auf die stimmgewaltige Unterstützung einiger stimmgewaltiger Schlachtenbummler freuen. Für alle, die es nicht nach Österreich schaffen, gibt es wie gewohnt einen Liveticker vom Spiel (www.evr-liveticker.de).
altDas DNL-Team des EV Regensburg ist am vergangenen Wochenende mit vier Punkten aus zwei Spielen gegen Augsburg und Rosenheim in die neue Saison gestartet.

Am Samstag war das Team von Stefan Schnabl bei Liganeuling Augsburg zu Gast. Bereits nach sechs Spielminuten gelang Marcel Grüner die Führung für die Gäste von der Donau. Auch im weiteren Verlauf des ersten Drittels hatte der EV Regensburg gute Chancen die Führung auszubauen. Im zweiten Spielabschnitt nutzen die Schwaben eine Überzahlsituation für den Ausgleichstreffer durch Fabian Voigt (29.). Fünf Minuten vor der zweiten Pause brachte Jonas Wolter die Gastgeber erstmals in Front. Es dauerte bis zur 50. Minute ehe Marius Stöber Augsburgs Torwart Arturs Matvejevs zum zweiten Mal an diesem Tag zum verdienten Ausgleich überwinden konnte. Nachdem in der restlichen Spielzeit sowie in der Verlängerung keine weiteren Treffer mehr fielen, musste das Penaltyschießen über Sieg oder Niederlage entscheiden. Uvis Jänis Balinskis und Timo Schirrmacher sicherten mit ihren verwandelten Penaltys den Zusatzpunkt für den AEV. Für den EV Regensburg traf lediglich Philipp Maier.

Am Sonntagvormittag gastierten die Starbulls Rosenheim in der Regensburger Donau-Arena. Vor 113 Zuschauern erwischte das Team von Stefan Schnabl den perfekten Start. Philipp Grünbeck und Carsten Hohmann sorgten in der dritten Spielminute binnen 32 Sekunden für die frühe Zwei-Tore-Führung für die Hausherren. Die Gäste aus Oberbayern zeigten sich wenig geschockt und antworteten durch den Kanadier Kegan Blasby in der sechsten Minute mit dem Anschlusstreffer. Es entwickelte sich ein spannendes und unterhaltsames DNL-Spiel. 28. Minuten waren gespielt, als Robin Deuschl die Regensburger in Überzahl erneut Jubeln ließ und Hannibal Weitzmann zum 3:1 überwinden konnte. Kegan Blasby sorgte zu Beginn des letzten Abschnitt noch einmal für Spannung, als er in Überzahl den Puck zum 2:3 Anschlusstreffer in die Maschen bugsierte (44.). In der restlichen Spielzeit stand das Team von Stefan Schnabl sicher in der Verteidigung und brachte den ersten Sieg in der neuen Saison unter Dach und Fach.

Am kommenden Samstag, den 06.09.2014 ist das DNL-Team um 19:00 Uhr bei Spitzenreiter Kaufbeuren zu Gast. Einen Tag später empfängt der EV Regensburg den EC Bad Tölz um 11:45 Uhr in der Donau-Arena.
altIm Rahmen der Mannschaftspräsentation auf der Regensburger Herbstdult wurde die Verpflichtung von Martin Lamich und Svatopluk Merka bekanntgegeben. Beide Testspieler sicherten sich mit guten Leistungen einen Vertrag bis Saisonende.

Bei der stimmungsvollen Eröffnungsfeier in Bauer´s Weinstadl, den die EVR-Fans in ein wahres Tollhaus verwandelten, sorgte gleich zu Beginn Martin Ancicka für Jubel im Zelt. Nach zwei harten Trainingswochen und den ersten Testspieleindrücken haben der sportliche Leiter und Coach Doug Irwin die zwei Tryout-Spieler fest ins Team geholt. „Wir sind der Überzeugung, dass uns beide besser machen und uns weiterhelfen. Deshalb haben wir uns entschieden, die Jungs in Regensburg zu behalten“, freute sich Ancicka über seine Personalien.

Martin Lamich überzeugt durch seine professionelle Einstellung und Übersicht auf dem Eis. Im Powerplay wird er der Mannschaft ungemein helfen und durch seine Routine die berüchtigten „kleinen Dinge“ richtig machen. Auch Svatopluk Merka, der durch seine ungeheuerliche Schnelligkeit die Gegner ins Schwitzen bringt, gefiel den Regensburger Verantwortlichen. Zwei Treffer in den Partien gegen Landshut und Erfurt ließen bereits erste Qualitäten erkennen.
altMit nur 14 Feldspielern gelang dem EVR im zweiten Testspiel der erste Sieg. Eindeutig und furios gewannen die Mannen von Doug Irwin mit 10:4 bei Ost-Oberligist Erfurt.

Ohne sieben Akteure, nämlich Florian Domke (Gehirnerschütterung), Michael Welter (Platzwunde) und die für die DNL abgestellten Marius Stöber, Lukas Heger, Simon und Korbinian Schütz ging es auf die Reise nach Thüringen. Dort testeten die Regensburger Kufencracks bereits in der abgelaufenen Spielzeit und erlebten ein kurioses Spiel (Regensburg siegte mit 6:5 nach Penaltyschießen) in der 200.000 Einwohner-Stadt.

Auch dieses Mal sollten viele Treffer fallen und beide Teams legten los wie die Feuerwehr. Beim EVR stand diesmal Philipp Hähl im Kasten, bei den Hausherren hütete Martin Otte das Gehäuse. Beide Torsteher sollten vor allem im ersten Abschnitt dieser Partie einiges zu tun bekommen, denn schon in der 2. Spielminute konnte der erste Treffer der Partie verzeichnet werden. EVR-Neuzugang Vitali Stähle schloss nach einer schönen Kombination mit Louke Oakley und David Stieler zum 1:0 ab. Noch besser kam es für die Oberpfälzer in der 8. Minute als Testspieler Svatopluk Merka mit einem unwiderstehlichen Solo alle gegnerischen Verteidiger und letztendlich auch Erfurts Goalie zum 2:0 überwand. Die Thüringer meldeten sich aber bereits in Minute 9 mit dem Anschlusstreffer zum 2:1 zurück, bei dem die Regensburger Hintermannschaft, die an diesem Nachmittag aus nur vier Verteidigern bestand, zum ersten Mal in Verlegenheit gebracht wurde. Der EVR benötigte aber in Person von David Stieler nur 14 Sekunden um den alten Vorsprung wieder herzustellen. Trocken schloss der tschechische Kontingentspieler der Oberpfälzer per Direktabnahme zum 3:1 ab (9.). Als Abwehrhüne Daniel Stiefenhofer per Schlenzer durch die Hosenträger von Erfurts Otte zum 4:1 traf, hatte dieser nach vermeidbaren Gegentreffern vorerst Feierabend. Für ihn kam Stephan Löffelholz in den Black Dragons-Kasten, der ebenfalls unter Dauerbeschuss stand, zunächst aber dagegen hielt. Mit dem komfortablen Vorsprung im Rücken leistete sich der EV Regensburg eine kollektive Tiefschlafphase in der 12. Spielminute, die zwei Gegentreffer zur Folge hatte. Felix Schümann verkürzte nach einem Gäste-Aufbaufehler auf 4:2 und Marcel Weise traf in Überzahl per Abpraller zum 4:3 in Erfurter Überzahl.

Nachdem im ersten Abschnitt satte sieben Treffer fielen, rechneten die 391 Zuschauer mit allem, aber in Drittel 2 verrichteten beide Teams ihre Defensivarbeit mit dem nötigen Zug, sodass zunächst keine Tore erzielt wurden. Zurück in Erfurts Kasten war überraschend Otte, der wohl nur eine Denkpause von Heim-Coach Donnelly erhalten hatte. Von Minute zu Minute wurde aber die Überlegenheit der Oberpfälzer, die wie bereits erwähnt nur mit einem Miniaufgebot anreisten, deutlicher. Erfurt baute körperlich ab und konnte zunächst noch starke Aktionen wie einen Alleingang von Stieler (33.) oder von Oakley (36.) abwehren. Doch nur 13 Sekunden nachdem Oakley scheiterte, machte es Vitali Stähle in Minute 36 besser, der mit einem sehenswerten Schuss ins Kreuzeck zum 5:3 und zum zweiten Mal an diesem Nachmittag traf. Als Oakley erneut allein vor dem Hausherren-Tor auftachte, blieb er diesmal - wunderschön freigespielt von Barry Noe - eiskalt und schob die Scheibe zum 6:3-Pausenstand durch die Beine von Erfurts Torhüter Otte.

Im Schlussabschnitt nahmen die Gäste aus der Oberpfalz keineswegs das Tempo heraus, sondern spielten weiter munter nach vorne. Bereits in der 43. Spielminute konnte Kapitän Petr Fical nach schönem Querpass von Svatopluk Merka mit einem Hammer in den Winkel auf 7:3 erhöhen. 113 Sekunden später konnte auch Louke Oakley seinen persönlichen Doppelpack schnüren und nach Vorlage von David Stieler trocken ins kurze Eck auf 8:3 erhöhen. Die Weichen auf einen zweistelligen Sieg stellte Youngster Benedikt Böhm, der in der 46. Spielminute aus dem Handgelenk zum 9:3 traf. Die Hausherren bewiesen aber nochmals, dass sie noch durch Entlastungsangriffe gefährlich sein können und überwanden Philipp Hähl zum vierten Mal an diesem Tag. Christoph Regner verkürzte auf 9:4 für die Thüringer. Den Schlusspunkt unter eine am Ende doch etwas einseitige und deutliche Partie setzte Benedikt Böhm, der noch mal - diesmal im Powerplay - ins Netz treffen konnte (59.). Am Ende gewinnt der EV Regensburg hochverdient mit 10:4 bei den Black Dragons aus Erfurt und hat ordentlich Selbstvertrauen für die nächste Partie am Dienstag in Zell am See getankt. Spielbeginn bei den Österreichern ist um 19:30 Uhr. Bevor es aber dort weiter geht, wird erstmals das Team am Montag offiziell den Fans auf der Herbstdult vorgestellt. In Bauer´s Weinstadl ist für ein buntes Rahmenprogramm gesorgt. Beginn der Veranstaltung: Ebenfalls um 19:30 Uhr.

Die Statistik zur Partie:
Regensburg: Hähl (Cinibulk) - Noe, Pielmeier; Stiefenhofer, Schmitt - Lamich, Fical, Merka; Oakley, Stieler, Stähle; Schreier, Huber, Böhm.
Black Dragons Erfurt: M. Otte (ab 09:16 Löffelholz; ab 20:01 M. Otte) - Ulitschka, Kämmerer; Nickel, Rößner; Regner, Unzeitig; Hofmann - Belitz, Fischer, Manske; Grosch, Zurek, Olidis; Weise, Schümann, O. Otte
Tore: 0:1 (01:04) Stähle (Stieler, Oakley), 0:2 (07:36) Merka (Lamich, Fical), 1:2 (08:10) Weise (Zurek), 1:3 (08:24) Stieler (Stähle, Stiefenhofer), 1:4 (09:16) Stiefenhofer, 2:4 (11:07) Schümann, 3:4 (11:46) Weise (Kämmerer, Nickel/5-4), 3:5 (35:38) Stähle (Stieler, Oakley), 3:6 (39:20) Oakley (Noe, Fical), 3:7 (42:19) Fical (Merka, Lamich), 3:8 (44:12) Oakley (Stieler, Stähle), 3:9 (45:24) Böhm (Schmitt, Stiefenhofer), 4:9 (52:17) Regner (Manske), 4:10 (58:54) Böhm (Stieler, Oakley/5-4)
Zuschauer: 391
Schiedsrichter: Grabein, Steinecke (Nickelin, Penca)
Strafen: Erfurt 14, Regensburg 8

altAuswärtsspiel Nummer eins führt die Domstädter nach Thüringen zum Ost-Oberligisten aus Erfurt. Bereits in der abgelaufenen Spielzeit duellierten sich beide Mannschaften in der „Pre-Season“.

Regensburgs Coach Doug Irwin wollte, dass sich sein Team im Vergleich gegen Landshut gut verkauft und Lust auf mehr macht. Dieses Vorhaben konnte auch erfolgreich in die Tat umgesetzt werden und so blickt der EVR-Anhang gespannt auf die erste Auswärtspartie der Saison. Bei den Black Dragons Erfurt soll im Idealfall ein Sieg heraus springen, denn die Thüringer scheinen in der Breite nicht so stark besetzt zu sein. Die Oberpfälzer haben durchaus vernommen, dass am Freitag Ligakonkurrent Bayreuth mit 7:1 in Erfurt erfolgreich war.

Leider kann der EVR einen seiner vermeintlichen Vorteile, die Breite im Kader, am heutigen Abend nicht ausspielen. Mit Florian Domke (Gehirnerschütterung), Michael Welter (Platzwunde) und die für die DNL abgestellten Marius Stöber, Lukas Heger, Korbinian und Simon Schütz fehlen gleich sechs Akteure in Erfurt. Somit kann Doug Irwin nur neun Stürmer und vier Verteidiger bei den „schwarzen Drachen“ aufbieten. Das sollte aber keineswegs die Zielsetzung der Regensburger beeinträchtigen, die ihr Bestmögliches geben werden um erneut gut abschneiden zu können.

Die Gastgeber, die wie im letzten Jahr von Tim Donnelly trainiert werden, laden zum Tanz im 1.200 Zuschauer fassenden Eissportzentrum Erfurt. Das altehrwürdige Stadion, das im Jahre 1957 gebaut wurde, sorgt durch seine Enge für gewaltige Stimmung und ohrenbetäubendem Lärm. Die Mannschaft um den Ex-Regensburger Christian Grosch ist mit einigen arrivierten Spielern geschmückt. So sind die Namen von Jan Zurek (ehemals DEL in Wolfsburg), Ryan Olidis (vergangene Saison 77 Punkte für Erfurt) und Adam Sergerie (81 Punkte und Topscorer für Erfurt im letzten Jahr) in Eishockeydeutschland durchaus ein Begriff. Ansonsten setzen die Erfurter auf junge und einheimische Spieler, die sich mittlerweile in der Oberliga Ost etabliert haben und nur knapp im Ost-Pokalfinale gegen die Icefighters Leipzig unterlagen.

Spielbeginn in Erfurt ist bereits um 16:00 Uhr und somit für reiselustige Fans aus Regensburg durchaus attraktiv. Wie gewohnt wird auch in dieser Spielzeit von allen Auswärtsspielen per Liveticker berichtet. Unter www.evr-liveticker.de können die Fans hautnah mit dabei sein!