Der letzte Spieltag vor den Playdowns stand an und die Regensburger Kufencracks tankten mit einem 4:2-Erfolg gegen den EC Peiting noch einmal Selbstvertrauen.

1.126 Zuschauer waren gekommen, um die Partie gegen die Oberbayern zu bestaunen. Das Regensburger Trainerduo Martin Helmig und Stefan Schnabl konnte wieder auf Chris Capraro zurückgreifen, der in der 4. Reihe einen Belastungstest für die kommenden Spiele absolvieren konnte.

Den besseren Start in die Partie erwischten die Oberpfälzer, denn schon in der 3. Spielminute stand es 1:0. David Musial hatte im Powerplay getroffen, nachdem er freistehend abziehen konnte. Der EC Peiting kam aber bereits schon in Minute 6 zum Ausgleichstreffer, als EVR-Keeper Martin Cinibulk etwas unglücklich aussah. Der Deutsch-Tscheche im Hausherren-Kasten lieferte aber ansonsten eine fehlerfreie Partie ab.

In Abschnitt 2 sollte zunächst nicht allzu viel passieren. Die dickste Gelegenheit hatte Nic Sochatsky, als er in der 24. Spielminute bei einem schnellen Gegenzug nur die Latte traf. Die vom Ex-Regensburer John Sicinski trainierten Peitinger machten nicht wirklich den Anschein, als ob sie die Partie in der Oberfpalz gewinnen wollten. So verwunderte es keinen der Zuschauer, dass Julian Bogner kurz vor der zweiten Sirene nach schöner Vorarbeit von David Musial zum 2:1 treffen konnte (36.).

Früh lenkte der EVR auf die Siegerstraße ein, denn Chris Capraro bestrafte eine Unaufmerksamkeit des ECP in Minute 43. Reaktionsschnell und technisch stark stellte der US-Boy mit einem Schlenzer in den Winkel auf 3:1. Jetzt wachten aber die Gäste doch noch mal etwas auf und Hauptschiedsrichter Oswald, der den ganzen Abend etwas unglücklich agierte, verschaffte Peiting zwei Überzahlmöglichkeiten hintereinander. Eine davon nutzte ECP-Stürmer Martin Guth in der 51. Spielminute zum 3:2. Die junge Regensburger Mannschaft blieb aber ruhig und spielte souverän die Zeit herunter. Die Entscheidung besorgte Julian Bogner mit seinem zweiten Treffer an diesem Abend zum 4:2-Endstand in das leere Gäste-Tor (60.).

Der EV Regensburg beendet die Hauptrunde auf dem 9. Tabellenplatz und greift ab Freitag gegen die Mighy Dogs aus Schweinfurt in das Geschehen der Playdowns ein. Gespielt wird im best-of-five-Modus und der Gewinner dieser Runde spielt definitiv nächstes Jahr in der Oberliga Süd. Tickets für das erste und gleich so wichtige Heimspiel, am Freitag, den 28. Februar, gibt es in Kürze zu erwerben.
altAm 44. und letzten Spieltag der Hauptrunde in der Oberliga-Süd erwartet der EV Regensburg den EC Peiting in der Donau-Arena. Der ECP konnte zwei von drei Duellen für sich entscheiden (4:1, 5:3, 2:3 n.P.).

Der EC Peiting liegt mit 67 Punkten auf dem sechsten Platz der Tabelle, einen Punkt hinter dem fünften Klostersee und einen Punkt vor Füssen auf Platz sieben. Während es für den EV Regensburg um nichts mehr geht, zählen für die Oberbayern nur drei Punkte im Kampf um die bessere Platzierung in der Tabelle. Für den EV Regensburg steht der Gegner in der Playdown-Runde bereits fest. Am kommenden Freitag startet die best-of-five Serie gegen die Mighty Dogs Schweinfurt.

Michael Fröhlich ist mit 69 Punkten der beste Scorer des ECP. Dahinter folgen Michael Baindl mit 60 sowie Dominic Krabbat mit 52 Punkten. Mit 27 Saisontreffern ist Fröhlich auch der erfolgreichste Torjäger der Oberbayern. Im Tor ist Florian Hechenrieder die unangefochtene Nummer Eins zwischen den Pfosten. Sein Backup ist Marc-Michael Henne.

Hinter dem Ligaprimus Selb besitzt der EC Peiting mit 25,93 % das zweitbeste Powerplay der Oberliga-Süd. Der EV Regensburg belegt mit 18,22 % den elften Platz. Auch in numerischer Unterzahl belegen die Gäste mit 83,72 % den zweiten Platz, der EVR folgt mit 76,75 % auf Platz acht.

Beim EC Peiting ist der Einsatz von Anton Saal fraglich. Martin Helmig und Stefan Schnabl können heute wieder auf den zuletzt gesperrten Michael Welter zurückgreifen. Der Einsatz von Chris Capraro ist fraglich und entscheidet sich kurzfristig. Nicht dabei sind die zwei DNL-Akteure Lukas Heger und Simon Schütz, welche heute mit der DNL-Mannschaft in Krefeld im Einsatz sind.

Spielbeginn ist um 18:00 Uhr. Wie gewohnt, gibt es unter www.evr-liveticker.de einen Ticker zum Spiel.
Die Regensburger Kufencracks sichern sich nach hartem Kampf einen Zähler und Tabellenplatz 9.

Ohne Chris Capraro (verletzt), Simon Schütz (verletzt) und Michael Welter (gesperrt) trat der EV Regensburg die Reise zum Hauptrundenmeister an. Einen weiteren Einsatz konnte Benedikt Böhm verzeichnen, der in der dritten Formation auflaufen durfte.

Die Gastgeber legten zu Beginn der Partie gleich los wie die Feuerwehr und setzten EVR-Keeper Martin Cinibulk gehörig unter Druck. Aber bereits in der 2. Spielminute eroberte sich Regensburg die Scheibe und Tegkaev und Patocka konnten alleine auf Wölfe-Keeper Suvelo zulaufen, der aber nicht eingreifen musste, da Patocka den Querpass von Tegkaev nicht verwerten konnte. Die Möglichkeit schien den Oberpfälzern Mut gegeben zu haben, die den ersten Abschnitt mehr als nur ausgeglichen gestalteten. Eine weitere dicke Chance ergab sich durch einen eher harmlosen Schlenzer von EVR-Verteidiger Nico Ehmann in der 16. Spielminute, den Suvelo fast in sein Tor rutschen ließ.

Nachdem die Selber Wölfe im ersten Abschnitt nur im Powerplay so richtig gefährlich wurden, rochen die Regensburger natürlich Lunte. Doch schon in der 23. Spielminute kamen die Wölfe zum ersten Treffen an diesem Abend. Erst vergibt der EVR zwei hochkarätige Chancen hintereinander und im Gegenzug bleibt Jared Mudryk nach schönem Pass von Kyle Piwowarczyk eiskalt, als er Cinibulk die Scheibe durch die Schoner ins Tor zum 1:0 schiebt. Der Treffer läutete die stärkste VER-Phase ein, der danach Chance um Chance hatte. Die 1.399 Zuschauer in der Selber Netzsch-Arena gaben alles, um ihr Team nach vorne zu peitschen. Regensburg stand aber geordnet und verteidigte leidenschaftlich sein eigenes Gehäuse. Auch Martin Cinibulk hatte einen starken Abend im Kasten der Donaustädter.

Im letzten Abschnitt warf der EVR noch mal alles nach vorn und kam durch Fical (44.), Patocka (46.), Sochatsky (47.) und Stöber (48.) zu vier guten Gelegenheiten innerhalb nur kürzester Zeit. Als sich der Gast aus der Oberpfalz wieder einmal festsetzen konnte, wusste sich Selbs David Hördler nur noch mit einem Foul zu helfen, was in der 54. Spielminute die Chance zum Ausgleich brachte. Diese wussten die EVR-Cracks auch gekonnt zu nutzen, denn nur vier Sekunden dauerte es, bis David Musial den 1:1-Ausgleichstreffer erzielen konnte. Fical bewies Auge für Tomas Schmidt, der mit einem Schlagschuss auf Suvelo zielte und Musial stand goldrichtig für den Abpraller. In Minute 57 hätte Regensburg das Spiel sogar komplett drehen können, als Musial erneut im Powerplay abziehen konnte und Hausherren-Keeper Suvelo die Scheibe fast durch die Beine rutschte.

Beide Teams trennten sich nach regulärer Spielzeit mit dem Ergebnis von 1:1 und für beide stand der Gegner in der nächsten Runde fest. Die Selber Wölfe müssen gegen die Erding Gladiators ran und der EVR trifft in den Playdowns auf die Mighty Dogs aus Schweinfurt. Die Overtime war schnell gegessen, denn nach 31 Sekunden markierte Herbert Geisberger nach schnellem Querpass von Jared Mudryk den 2:1-Endstand bei Überzahl für Selb. David Musial saß nach einer zweifelhaften Strafe auf der Strafbank und der Oberliga Süd-Meister nutzte schnell den vielen Platz auf dem Eis zur Entscheidung.

Am Sonntag bestreitet der EVR sein letztes Spiel in der Hauptrunde der Spielzeit 2013/2014. Zu Gast ist der EC Peiting, der sich noch den 5. Tabellenplatz sichern möchte. Die EVR-Cracks werden noch mal alles geben, um mit einem positiven Erlebnis in die Playdowns zu gehen!
altAm heutigen Abend ist das Team von Stefan Schnabl und Martin Helmig beim vorzeitigen Meister in Selb zu Gast. Alle bisherigen Spiele in der laufenden Saison konnten die Wölfe mit 4:2 für sich entscheiden.

Die Selber Wölfe belegen mit 99 Punkten souverän den ersten Platz in der Oberliga-Süd. Das Team von Cory Holden ist seit acht Spielen ungeschlagen. In der heimischen Netzsch Arena musste sich der VER erst dreimal geschlagen geben. Der EV Regensburg rangiert mit 53 Punkten auf dem neunten Platz, zwei Zähler vor dem Zehnten aus Deggendorf. Der 7:2-Erfolg in der vergangenen Woche gegen Weiden war der zweite Sieg in den vergangenen zehn Spielen. In der aktuellen Konstellation würden die Domstädter in den Playdowns gegen Schlusslicht Schweinfurt spielen.

Mit Kyle Piwowarczyk (88 Punkte), Jared Mudryk (79 Punkte) und Herbert Geisberger (78 Punkte) haben die Wölfe die besten drei Scorer der Oberliga-Süd in den Reihen. Kyle Piwowarczyk und Herbert Geisberger sind mit je 33 Treffen die erfolgreichsten Torjäger des VER. Im Tor ist Marko Suvelo die klare Nummer Eins zwischen den Pfosten. Mit einem Gegentorschnitt von 2,10 ist er hinter dem Tölzer Jakob Goll der zweitbeste Torwart der Liga. Sein Backup ist Manuel Kümpel.

Mit einer Erfolgsquote von 27,53 % im Powerplay und 85,07 % im Penaltykilling sind die Franken auch bei den Spezial-Teams am Platz an der Sonne zu finden. Der EV Regensburg belegt in Überzahl mit 18,18 % den vorletzten, in Unterzahl mit 76,47 % den zehnten Platz der Liga.

Cory Holden muss am heutigen Abend auf den gesperrten Tim Schneider sowie den Langzeitverletzten Marco Verhoeven verzichten. Bei den Oberpfälzern fehlt der gesperrte Michael Welter. Die Einsätze von Chris Capraro und Simon Schütz sind fraglich und entscheiden sich kurzfristig.

Spielbeginn in Selb ist um 20:00 Uhr. Wie gewohnt, gibt es unter www.evr-liveticker.de einen Ticker zum Spiel.
altAuch das 4. Oberpfalzderby ging an den EV Regensburg, der vor 1.780 Zuschauern ein starkes Spiel ablieferte.

Aus personeller Sicht entspannte sich die Lage wieder etwas beim EVR. Stefan Huber und auch Nic Sochatsky waren wieder mit von der Partie. Weiterhin pausieren musste US-Boy Chris Capraro und auch Förderlinzenakteur Eddy Rinke-Leitans fiel verletzt aus. Im Kasten bekam diesmal Martin Cinibulk den Vorzug vor Philipp Hähl.

Der Start der Hausherren in die Partie verlief nicht besonders gut. Etwas nervös und auch überhastet ging das Team von Martin Helmig und Stefan Schnabl zu Werke. Diese Unsicherheit nutzten die Gäste in der 7. Spielminute, als Julian Bogner nach einem EVR-Wechselfehler in der Kühlbox saß. Regensburg Abwehr brachte die Scheibe nicht aus der Gefahrenzone und Michael Kirchberger bedankte sich am Ende mit dem 0:1. Die Domstädter blieben aber ihre Antwort nicht schuldig und Lukas Heger sorgte mit einer schönen Einzelleistung zum ersten Gastgeber-Jubel. Michael Welter war der Nutznießer, als er in Minute 8 nur noch den Schläger in den punktgenauen Pass des EVR-Youngsters zum 1:1 halten musste. Weiden spielte aber weiter munter mit und kam noch im ersten Abschnitt zur erneuten Führung. Wieder hatte die Hausherren-Hintermannschaft Probleme und schon traf der Gast. Diesmal hieß der Torschütze Dusan Andrasovsky, der sich bei EVR-Keeper Martin Cinibulk bedanken durfte, dem die Scheibe über die Fanghand zum 1:2 ins Netz rutschte.

In Drittel 2 benötigten die Regensburger Kufencracks etwas Anlaufzeit, um die Partie wieder auszugleichen. Andreas Tahedl konnte aber schließlich in der 27. Minute auf 2:2 stellen, als er aus dem Gewühl am Schnellsten schaltete. Dieser Treffer schien den Gästen ein gehörigen Strich durch die Rechnung gemacht zu haben, denn ab diesem Zeitpunkt spielte nur noch der EVR, der gehörig Druck auf Gäste-Keeper Daniel Huber ausüben konnte. Erstmals ging Regensburg in der 35. Spielminute in Führung, als der als Spieler des Monats Januar ausgezeichnete Simon Schütz EVR-Kapitän Petr Fical glänzend in Szene setzte, der gekonnt zum 3:2 traf. In Überzahl konnte Hausherren-Verteidiger Andreas Feuerecker nachlegen, als er Huber mit einem strammen Schlagschuss zum 4:2 überwand (37.).

Die Zuschauer sahen zu Beginn des letzten Drittels, dass das Team in rot-weiß eine schnelle Entscheidung herbeiführen wollte. Endgültig war die Messe in der 46. Spielminute gelesen, als Artur Tegkaev im Powerplay einen Musial-Schuss zum 5:2 abfälschen konnte. Danach durfte der heimische Anhang sogar ein Oberliga-Debüt bestaunen, denn Marius Stöber erzielte seinen ersten Treffer in Deutschlands dritthöchster Spielklasse, was das 6:2 bedeutete (49.). Den Schlusspunkt auf eine am Ende einseitige Partie setzte Mario Dörfler, der direkt aus dem Slot zum 7:2 traf (59.). Am Ende des Spiels kochten die Emotionen noch mal hoch, als Michael Welter Weidens Andrasovsky mit einem Kniecheck aufs Eis beförderte. Andrasovsky verlor die Nerven und schlug böse mit seinem Schläger nach, was ihm genauso wie Welter eine Spieldauerstrafe einhandelte. Wie bereits beim letzten Derby in der heimischen Donau-Arena erwies sich wieder einmal Weidens Goalie Daniel Huber als schlechter Sportsmann, da er wieder das Eis ohne den obligatorischen Handshake verließ.

Nach dem heutigen Abend steht außerdem fest, dass der EVR keine Chancen mehr auf die Playoffs hat. Nach Erdings 5:3-Erfolg gegen den EHC Freiburg stehen die Playdowns fest. Am letzten Wochenende entscheidet sich, ob Regensburgs Gegner Weiden oder Schweinfurt heißt.