altZum Heimspiel am Freitag um 20.00 Uhr gastieren die Lindau Islanders an der Donau. Am Sonntag geht es für die Eisbären schließlich zum ewigen Rivalen nach Selb – Anpfiff im Wolfsbau ist hier um 18.00 Uhr.

TEAMNEWS

Coach Max Kaltenhauser kann auf einige Rückkehrer bauen, muss aber dennoch weiter auf einige Akteure verzichten. Michail Sokolov und Tomas Schwamberger sind verletzt und können nicht mitwirken. André Bühler fehlt aus privaten Gründen und Fabian Birner ist krank. Die Förderlizenzspieler Luca Trinkberger und Patrick Berger sind in Landshut, Lukas Mühlbauer steht den Eisbären dagegen zur Verfügung.

RÜCKBLICK

In der Auswärtspartie vom letzten Wochenende bei den Starbulls Rosenheim, gab es für die erneut stark ersatzgeschwächten Eisbären bei der 1:4-Niederlage trotz einer ordentlichen Leistung nichts zu holen. Anders sah es dann im Oberpfalzderby gegen die Blue Devils Weiden aus. Beim überzeugenden 7:1 Erfolg hatten die Gäste aus Weiden den Sturmläufen der Eisbären nichts entgegen zu setzen. Durch diesen Sieg und unter Mithilfe der Konkurrenz, schob sich das Team von Max Kaltenhauser wieder auf den zweiten Tabellenplatz vor.

TEAMCHECK LINDAU

Das Team von Franz Sturm, welcher den Verein zum Saisonende verlassen wird, unterlag am vergangenen Wochenende beide Male mit 5:1. Im Heimspiel gegen clevere Füssener gab es ebenso wenig zu holen wie am Sonntag gegen die Selber Wölfe, welche zweimal durch einen Doppelschlag schnell alle Hoffnungen auf Punkte für die bayrischen Schwaben begruben. Mit 54 Punkten belegt der EVL derzeit den zehnten Tabellenplatz und dürfte bei noch vier ausstehenden Spielen und sieben Punkten Rückstand auf den achten Rang nur noch theoretische Chancen auf den Einzug in die Play-offs haben. Trotzdem wird das Team der Islanders alles versuchen die Punkte mit aus der Domstadt zu nehmen, um sich die Chance auf die Teilnahme für die Play-offs zu wahren. Bester Scorer im Team der Islanders ist Brent Norris. Der Kanadier konnte sich aktuell 67 Punkte erspielen. Ihm folgt der Ex-Regensburger Ludwig Nirschl sowie Andreas Farny mit 42 Scorerpunkten.

TEAMCHECK SELB

Den Wölfen reichten am vergangenen Freitag beim Gastspiel in Peiting 30 Minuten leidenschaftliches Eishockey nicht um bei wieder erstarkten Oberbayern zu punkten. Mit 3:5 Unterlag das Team von Neu-Trainer Herbert Hohenberger beim ECP. Besser machte es das Wolfsrudel bei deren Familientag gegen die Gäste aus Lindau, fuhren einen souveränen 5:1 Sieg ein und machten dadurch einen großen Schritt in Richtung Play-off-Teilnahme. Mit 61 Zählern beträgt der Vorsprung auf den schärfsten Konkurrenten Weiden um Platz acht aktuell fünf Punkte. Mit Sicherheit wird das Gastspiel der Eisbären in Selb kein leichtes Unterfangen. Der VER wird mit aller Macht versuchen vor eigenem Publikum einen Sieg zu landen um die Konkurrenten auf Abstand zu halten. Ian McDonald und Landon Gare führen die Topscorerwertung der Wölfe an. McDonald steht mit 78 Punkten an der Spitze im Team der Oberfranken, Gare folgt mit 58 Punkten an zweiter Stelle. Zudem gilt Pavel Pisraik als besonders gefährlich im Angriff des VER. Der erst unter der Saison verpflichtete Tscheche sammelte in 21 Spielen bereits 31 Scorerpunkte.

FANARTIKEL DES SPIELTAGS

Zum heutigen Heimspiel gibt es die Eisbärenfahne (40x60 cm) samt Stock für 8,00 Euro statt 10,00 Euro im Fanshop unter Block B9 zu erwerben.

AKTION 50/50-LOS

An allen drei Eingängen könnt ihr auch diesmal Lose zum Stück von zwei Euro erwerben. Ein Euro geht davon in den Tages-Jackpot, welcher in der zweiten Drittelpause verlost wird – der zweite Euro geht direkt an den Förderverein des Eishockeysports in Regensburg e.V.

Das Spiel am Freitag gegen den EV Lindau wird auf www.sprade.tv zum Preis von 5,50 € übertragen. Zudem können beide Spiele im Liveticker unter www.eisbaeren-liveticker.de mitverfolgt werden. Des Weiteren könnt ihr das Spiel in Selb auch kostenlos auf Eisradio.de verfolgen.
altVor 2411 Zuschauern in der Regensburger Donau-Arena finden die Eisbären Regensburg nach zwei Niederlagen gegen die Top-Teams aus Rosenheim und Garmisch zurück in die Erfolgsspur. Mit einer souveränen Leistung bezwingen die Rot-Weißen die Blue Devils Weiden hochverdient mit 7:1. Die Tore erzielten Lukas Heger, Nicolas Sauer, Peter Flache (3), Richard Divis und Erik Keresztury.

Die Eisbären ließen von Beginn an keinen Zweifel daran aufkommen, wer der Herr im Hause ist und setzten die Blue Devils mächtig unter Druck. Doch zunächst vergaben die Regensburger mehrere gute Chancen. Weder Ontl (2.), Keresztury (2., 4.) oder Lukas Heger (8.) konnten den Puck im Weidener Tor unterbringen. Aber in der neunten Spielminute sollte es endlich soweit sein: Gerade noch einen Alleingang vergeben, nahm sich Lukas Heger (9.) ein Herz und schlenzte die Scheibe zur hochverdienten 1:0 Führung für sein Team ins Netz. Der Bann schien jetzt gebrochen: Nicolas Sauer (11.) musste nach einem Traumpass von Tomas Gulda nur noch in das leere Tor einschießen und erhöhte auf 2:0. Weiden fand weiterhin kaum Zugriff auf die Partie, während die Rot-Weißen noch lange nicht genug hatten. Nur eine Minute später lauerte Peter Flache vor Daniel Filimonow im Gehäuse der Blue Devils und schoss zum 3:0 ein. Richard Divis (19.) setzte noch eins nach und schraubte das Ergebnis nach einer schönen Einzelleistung auf 4:0 in die Höhe und markierte somit den ersten Pausenstand.

Die Blue Devils wechselten zum zweiten Drittel den Torhüter. Für Daniel Filimonow stand jetzt Jonas Neffin im Kasten. Doch es zeichnete sich das gleiche Bild wie im ersten Abschnitt ab - die Regensburger schalteten und verwalteten nach belieben und spielten sich eine Möglichkeit nach der anderen heraus. Zwar zeigten sich die Blue Devils hier bemüht, nochmal den Anschluss zu finden - die wenigen Chancen die sie hatten, ließen sie allerdings liegen. In der 25. Spielminute erstickte Peter Flache die Weidener Hoffnung aber gleich wieder im Keim. Mit einem Schlenzer überwand er den etwas überrascht wirkenden Neffin im Tor der Blue Devils und traf zum 5:0 . In der 35. Spielminute machte der Regensburger Kapitän dann den Hattrick perfekt: Flache fälschte in seiner gewohnten Position vor dem Tor einen Schuss von Jakob Weber ab und ließ dem Goalie der Blue Devils keine Chance. Mit dem Spielstand von 6:0 ging es dann in die zweite Unterbrechung.

Die Luft war nach diesem deutlichen Spielstand etwas raus und das Spiel tröpfelte über weite Strecken vor sich hin. Erik Keresztury (45.) sorgte nach Vorarbeit von Jakob Weber mit dem 7:0 für das letzte Regensburger Tor des Abends. Das Spiel war längst gelaufen, doch die Blue Devils gaben nochmal ein Lebenszeichen von sich. Nach einem Fehler in der Regensburger Hintermannschaft reagierte Jakub Bitomsky (53.) am schnellsten, erzielte den Ehrentreffer für seine Farben und sorgte für den 7:1 Endstand.

Durch die Niederlage der Starbulls Rosenheim in Füssen klettern die Eisbären Regensburg somit wieder zurück auf den zweiten Tabellenplatz. Am kommenden Freitag tritt das Team von Max Kaltenhauser daheim um 20:00 Uhr gegen die EV Lindau Islanders an.
altAm Freitagabend mussten sich die Eisbären Regensburg vor 2432 Zuschauern auswärts mit 4:1 gegen die Starbulls Rosenheim geschlagen geben und hatten dabei wieder viele Ausfälle zu verzeichnen. Das einzige Regensburger Tor erzielte Kapitän Peter Flache.

Die Rosenheimer nahmen sofort das Zepter in die Hand und wollten schon früh für klare Verhältnisse sorgen. Die Eisbären hingegen konzentrieren sich aufgrund des erneut dezimierten Kaders hauptsächlich auf ihre Defensivaufgaben und verteidigten über weite Strecken sehr ordentlich. Offensiv konnten die Eisbären den Ausfall von Nikola Gajovsky nicht wirklich kompensieren und wurden nur selten gefährlich. Wenige Minuten vor dem Ablauf der Spielzeit mussten die Rot-Weißen allerdings trotzdem einen Gegentreffer schlucken. Matthias Bergmann (19.) zog von der blauen Linie einfach mal ab und sein Schuss fand den den Weg zum 1:0 Pausenstand ins Tor.

Auch im zweiten Spielabschnitt sahen die Zuschauer das gleiche Bild - Rosenheim spielbestimmend und die Eisbären setzten sich wacker kämpfend zur Wehr. In der 27. Spielminute durchbrachen die Starbulls das Regensburger Bollwerk zum zweiten Mal. Jake Smith (27.) netzte nach schöner Vorarbeit von Matthias Bergmann gekonnt zum 2:0 für seine Farben ein. Die Eisbären hatten zwar durch Lars Schiller (37.) und Nicolas Sauer (39.) noch zwei sehr gute Möglichkeiten, konnten den Puck allerdings nicht im Tor unterbringen und verpassten somit den Anschluss.

Im letzten Drittel legten die Hausherren dann einen wahren Blitzstart hin. Nicht einmal zwei Minuten waren gespielt, als Jake Smith (42.) mit seinem zweiten Treffer für das 3:0 und die Vorentscheidung. Die Beine der Regensburger wurden jetzt immer schwerer und so konnten die Rot-Weißen den flott spielenden Rosenheimern nicht mehr viel entgegensetzen. In der 48. Spielminute setzten die Starbulls durch Simon Heidenreich noch eins drauf und erhöhten auf 4:0. Das letzte Wort des Abends sollte aber doch die Eisbären aus Regensburg haben. Peter Flache (57.) stand nach einem Rebound goldrichtig und vermieste Andreas Mechel im Tor der Rosenheimer seinen Shutout. Tomas Schwambertger (59.) traf sogar nochmal den Pfosten, doch am Ende sollte es beim 4:1 für Rosenheim bleiben.

Die Eisbären rutschen durch diese Niederlage auf den dritten Tabellenplatz ab und müssen die Starbulls Rosenheim an sich vorbeiziehen lassen. Am Sonntag um 18:00 Uhr kommt es in der Regensburger Donau-Arena zum wichtigen Spiel gegen die Blue Devils Weiden.
altAm Freitagabend geht die Reise für die Eisbären zu den Starbulls nach Rosenheim – Spielbeginn in Oberbayern ist bereits um 19:30 Uhr. Am Sonntag kommt es um 18.00 Uhr in der Domstadt zum Oberpfalzderby gegen die Blue Devils Weiden.

TEAMNEWS

Die Lage im Eisbären-Kader bleibt weiter angespannt. Weiter fehlen Petr Heider und Michail Sokolov verletzt. Krankheitsbedingt müssen die Eisbären dieses Mal auf Alexander Diel und Constantin Ontl verzichten. Die Einsätze von Nikola Gajovsky und Leopold Tausch sind zum jetzigen Zeitpunkt fraglich. Dazu stehen Fabian Birner und Fabian Herrmann dieses Wochenende nicht zur Verfügung und die Förderlizenzspieler Patrick Berger, Luca Trinkberger und Lukas Mühlbauer weilen allesamt in Landshut.

RÜCKBLICK

Das stark dezimierte Team von Max Kaltenhauser, welches am Freitag sage und schreibe zwölf Ausfälle zu verzeichnen hatte, lieferte gegen den Deggendorfer SC eine unglaubliche Leistung ab und rang diese mit 4:2 nieder. Zu Gast beim SC Riessersee war die Personalsituation noch angespannter – mit nur vier Verteidiger und neun Stürmern angetreten, verkauften sich die Eisbären teuer, mussten sich letztlich aber mit 4:1 geschlagen geben.

TEAMCHECK ROSENHEIM

Die Starbulls bezwangen am vergangenen Freitag beim Auswärtsspiel am Bodensee den EV Lindau klar mit 7:4. Im darauffolgenden Heimspiel wurden die Selber Wölfe mit 4:3 nach Verlängerung besiegt. Mit 80 Punkte rangiert die heimstärkste Mannschaft der Liga vor diesem Wochenende auf dem vierten Tabellenplatz. Die bisherige Bilanz gegen die Eisbären spricht knapp für die Starbulls – in bisher fünf Begegnungen stehen drei Siegen zwei Niederlage gegenüber. Fehlen wird dem Sportbund zum einen Dennis Schütt – für den erst vor kurzem ins Team gestoßenen Verteidiger ist nach einer schweren Schulterverletzung die Saison vorzeitig beendet. Zum anderen wird Tobias Draxinger krankheitsbedingt fehlen – Henry Wellhausen und Enrico Henriquez-Moralez werden ebenfalls ausfallen. Auch Topstürmer Tadas Kumeliauskas fehlt dem Team seit längerem, darauf reagierten die Verantwortlichen kurz vor Transferschluss noch mit der Verpflichtung durch den Kanadier Jake Smith. Dazu wurde auch auf der Torhüterposition noch einmal nachgerüstet – vom Ligakonkurrenten aus Selb wechselte Andreas Mechel an die Mangfall, welcher auch gegen die Eisbären das Tor hüten wird.

TEAMCHECK WEIDEN

Das Team von Ken Latta musste sich am Freitag im direkten Duell um Platz acht bei den Selber Wölfen mit 3:2 nach Verlängerung knapp geschlagen geben. Zuhause in der Hans-Schröpf-Arena gaben die Nordoberpfälzer einen bereits sichergeglaubten Sieg nach einer 4:1 Führung aus der Hand und unterlagen schlussendlich dem EV Füssen noch mit 4:6. Dadurch belegen die Blue Devils mit 54 Punkten den neunten Rang der Tabelle – der Rückstand auf Platz acht beträgt nun vier Punkte. Gegen die Eisbären konnte der EVW in dieser Saison bereits drei Siege einfahren. Allerdings setzte es im letzten Aufeinandertreffen einer derbe 11:2-Klatsche. Topscorer im Team ist unangefochten der quirlige Tscheche Tomas Rubes mit 72 Punkten vor Martin Heinisch, welcher 58 mal scoren konnte. Kurz vor Transferschluss beendeten die Verantwortlichen die Zusammenarbeit mit dem Kanadier Chase Clayton – dieser wurde durch Thomas Knotek ersetzt. Der 30-jährige Angreifer wechselte vom DEL2–Club aus Crimmitschau in die Oberpfalz und erzielte in acht Spielen bereits 15 Scorerpunkte für seinen neuen Arbeitgeber.

FANARTIKEL DES SPIELTAGS

Zum Heimspiel am Sonntag gegen die Blue Devils Weiden gibt es die Minitrikots der Eisbären für 10,00 Euro statt 12,00 Euro im Fanshop unter Block B9 zu erwerben.

AKTION 50/50-LOS

An allen drei Eingängen könnt ihr auch diesmal Lose zum Stück von zwei Euro erwerben. Ein Euro geht davon in den Tages-Jackpot, welcher in der zweiten Drittelpause verlost wird – der zweite Euro geht direkt an den Förderverein des Eishockeysports in Regensburg e.V.

Beide Spiele am Wochenende gegen Rosenheim und Weiden werden auf www.sprade.tv zum Preis von je 5,50 € übertragen. Zudem können beide Spiele im Liveticker unter www.eisbaeren-liveticker.de mitverfolgt werden. Des Weiteren könnt ihr das Spiel in Rosenheim auch kostenlos auf Eisradio.de verfolgen.
altNach neun Siegen in Serie mussten die Eisbären Regensburg vor 1465 Zuschauern gegen den Tabellenfünften des SC Riessersee eine 4:1 Niederlage hinnehmen. Das stark dezimierte Team von Trainer Max Kaltenhauser musste ohne Flache, Divis, Heider, Weber, Keresztury, Tausch, Mühlbauer, Sokolov, Bühler, Klaus, Diel, Herrmann und Zitzer antreten und brachte gerade einmal dreizehn Feldspieler aufs Eis. Trotzdem verkauften sich die Eisbären ordentlich und hielten dem SCR so gut es ging Paroli, doch am Ende fehlte die Kraft für mehr. Das Regensburger Tor erzielte Lukas Heger.

Die Hausherren drückten sofort auf das Gaspedal und waren darauf aus, die personell schwer gebeutelten Eisbären mit hohem Tempo zu überrennen. Die erste Großchance konnten sich allerdings die Regensburger auf ihre Habenseite schreiben. Ontl (2.) scheiterte ganz knapp an Daniel Allavena im Tor des SCR. Die Domstädter standen tief, verteidigten größtenteils clever und konzentrierten sich auf Konter. In der 6. Spielminute musste Tomas Gulda wegen Behinderung in die Kühlbox und diese Gelegenheit ließ sich der SCR nicht nehmen. Nach einer schönen Kombination musste der Schwede Victor Östling (7.) nur noch den Schläger reinhalten und brachte seine Farben mit 1:0 in Führung. Die Gastgeber waren weiter das spielbestimmende Team, doch auch die Eisbären kamen einige Male gefährlich ins Drittel des SC Riessersee. Kurz vor dem Ablauf der Spielzeit im ersten Durchgang hatte Nicolas Sauer (19.) nach schöner Vorarbeit von Nikola Gajovsky die große Chance zum Ausgleich, doch Allavena parierte glänzend und hielt die Führung für sein Team fest.

Denn besseren Start in das Mitteldrittel erwischten wieder die Oberbayern. In der 23. stellte der gebürtige Regensburger und Leihgabe des EHC Red Bull München auf 2:0, in dem er nach einem Abpraller goldrichtig stand und unbedrängt einschoss. Der dezimierte Kader machte sich jetzt immer mehr bemerkbar, die Beine wurden langsamer und der SCR spielte sich immer wieder im Drittel der Domstädter fest. Folgerichtig zog der SCR durch ein Tor von Tobias Kircher (27.) auf 3:0 davon. Kurz davor hatte Nicola Gajovsky in Unterzahl noch die große Chance zum Anschlusstreffer, scheiterte im Alleingang allerdings an der Fanghand vom gut aufgelegten SCR Goalie. Trotz des deutlichen Rückstandes ließen sich die Regensburger allerdings nicht hängen und konnten durch Lukas Heger (31.) doch noch verkürzen. Der Eisbären Angreifer arbeitete den Puck nach einer tollen Kombination mit Constantin Ontl über die Torlinie und verkürzte auf 1:3. Die Blau-Weißen zeigten sich davon allerdings nicht beeindruckt und zogen weiter ihr schnelles Spiel durch, was die Eisbären immer wieder vor Probleme stellte. Zum Ende des Drittels hin hatte der SC Riessersee sogar noch zweimal die Chance in Überzahl, doch die Männer um Ersatzkapitän Nikola Gajovsky kämpften um jeden Zentimeter und schafften es ohne weiteres Gegentor in die zweite Drittelpause.

Im letzten Abschnitt waren weiterhin die Gastgeber das spielbestimmende Team. Die Eisbären hingegen mussten meist hinterherlaufen und sich auf Konter beschränken. Das ein oder andere Mal kamen die Domstädter zwar noch gefährlich vor das Tor des SCR, doch es fehlte die letzte Konsequenz im Abschluss somit ließen die Oberbayern nicht mehr viel anbrennen. Als Max Kaltenhauser rund eine halbe Minute vor dem Ablauf der Zeit Peter Holmgren zugunsten eines sechsten Feldspielers noch vom Eis nahm, markierte Bastian Eckl (60.) mit seinem zweiten Treffer den 4:1 Endstand.

Durch den gleichzeitigen Punktverlust der Starbulls Rosenheim, welche am kommenden Freitag Gegner der Eisbären sind, stehen die Regensburger weiterhin auf dem zweiten Tabellenplatz